Betrug - Donnerstag, 27.05.2010 10:03

Vereinzelt wurde festgestellt, dass nach dem Einsatz von mehr Sicherheitstechnik (Anti-Skimming-Geräten) Verdrängungeffekte eintreten und die Täter in das Umfeld der Städte gehen.
Das Ablesen der Magnetstreifen an Türöffnern ist momentan rückläufig, was auf die sicherheitstechnischen Umrüstungen der Türöffnersysteme bei den Filialen der Geldinstitute zuzuführen ist. Trotzdem ist auch hier Vorsicht geboten.
Das Skimming erfolgt mit Mini-Kameras oberhalb der PIN-Tastatur mit speziell für den jeweiligen Geldautomaten konzipierten Verblendungen in die eine Aufnahmeeinheit installiert wird. Alternativ werden Tastaturattrappen eingesetzt. Auch Kameras an der Decke, z.B. in Rauchmelderattrappen wurden wieder gefunden.
Im Ausland wurden 619 Fälle des Datenklau von deutschen Geldkarten an Geldautomaten und POS-Terminals registriert, wobei der Hauptteil der Manipulationen auf Frankreich, Türkei, Südafrika, Italien und Russland fällt. 75% des Einsatzes gefälschter Debitkarten fallen schwerpunktmäßig auf die Länder Italien, Bulgarien, Rumänien, Großbritannien und Frankreich. Vermehrt werden die gefälschten Karten auch in den Heimatländern der Täter eingesetzt, so z.B. in Rumänien und Bulgarien.
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