Betrug - Donnerstag, 27.05.2010 10:03

Angriffe auf Geldautomaten

Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt erneut vor dem Ausspähen von Bankdaten. Im Jahr 2009 wurden allein in Deutschland 2.058 Angriffe auf Geldautomaten registriert. 964 Geldautomaten wurden manipuliert um an die Kartendaten zu gelangen (20 Prozent Steigerung zu 2008).  Nordrhein-Westfalen (661 Fälle) und Berlin (363 Fälle) sind am häufigsten betroffen, wobei Geldautomaten an stark frequentierten Bereichen wie in Fußgängerzonen und Bahnhöfen oft mehrfach manipuliert werden. Pro Manipulationsfall werden 60 Kartendaten und PIN abgegriffen. In den ersten vier Monaten wurden mit 1.032 Fällen 50 Prozent der Vorjahreszahlen bereits erreicht. BKA-Chef Ziercke ruft zur besonderen Wachsamkeit auf, zumal die Täter gut organisiert und hochprofessionell vorgehen. Nach Schätzungen lag der Schaden in 2009 bei ca. 40 Millionen Euro.

Vereinzelt wurde festgestellt, dass nach dem Einsatz von mehr Sicherheitstechnik (Anti-Skimming-Geräten)  Verdrängungeffekte eintreten und die Täter in das Umfeld der Städte gehen. 

Das Ablesen der Magnetstreifen an Türöffnern ist momentan rückläufig, was auf die  sicherheitstechnischen Umrüstungen der Türöffnersysteme bei den Filialen der Geldinstitute zuzuführen ist. Trotzdem ist auch hier Vorsicht geboten.

Das Skimming erfolgt mit Mini-Kameras oberhalb der PIN-Tastatur mit speziell für den jeweiligen Geldautomaten konzipierten Verblendungen in die eine Aufnahmeeinheit installiert wird. Alternativ werden Tastaturattrappen eingesetzt. Auch Kameras an der Decke, z.B. in Rauchmelderattrappen wurden wieder gefunden.

Im Ausland wurden 619 Fälle des Datenklau von deutschen Geldkarten an Geldautomaten und POS-Terminals registriert, wobei  der Hauptteil der Manipulationen auf Frankreich, Türkei, Südafrika, Italien und Russland fällt. 75% des Einsatzes gefälschter Debitkarten fallen schwerpunktmäßig auf die Länder Italien, Bulgarien, Rumänien, Großbritannien und Frankreich. Vermehrt werden die gefälschten Karten auch in den Heimatländern der Täter eingesetzt, so z.B. in Rumänien und Bulgarien.

Weitere Informationen erhalten Sie unmittelbar über den Downloadbereich:

Bundeslagebild 2009

Internationale Tagung zur Zahlungskartenkriminalität

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Gefahren im Internet - Mittwoch, 11.01.2012 23:48

Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" prüfen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" zu überprüfen. Ab sofort ist eine solche Überprüfung mit Hilfe der Webseite www.dns-ok.de ganz einfach möglich. Die Webseite wird gemeinsam von der Deutschen Telekom, dem BSI und dem Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellt. Einfacher Test auf Webseite www.dns-ok.de von Deutscher Telekom, BSI und BKA.

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Betrug - Samstag, 10.12.2011 18:31

Betrügereien durch Inkassounternehmen - Prävantionshinweis an die Bevölkerung

INGOLSTADT: Seit einiger Zeit versucht ein Inkassounternehmen in ganz Deutschland durch Telefonate oder Postsendungen die jeweiligen Empfänger einzuschüchtern und zur Zahlung unterschiedlicher Geldbeträge zu zwingen. Bundesweit gibt es mehr als 1000 Geschädigte. Auch bei der Kripo Ingolstadt gingen bereits 7 Anzeigen ein. Die unseriöse Firma verschickt Post und versucht zudem per Telefon einen Betrag von rund 100 Euro einzutreiben. Durch ein vermeintliches Telefongespräch, wäre ein Vertrag über die Teilnahme an Gewinnspielen abgeschlossen worden, dessen Kosten nun beglichen werden müssen.

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Versicherungsbarometer - Montag, 25.07.2011 09:27

Halbzeitbilanz 2011: Schaden- und Unfallversicherer

Die Schaden- und Unfallversicherer blicken zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Der Grund hierfür sind leicht steigende Betragseinnahmen und ein stagnierendes Schadenniveau. Das geht aus einer Hochrechnung für 2011 hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin veröffentlichte. Die Beiträge der Schaden- und Unfallversicherer steigen danach um 2,4 Prozent, die Aufwendungen für Schäden legen gegenüber dem Vorjahr um voraussichtlich 0,2 Prozent zu. Die Schaden-Kostenquote – die sogenannte Combined Ratio – wird in Höhe von 97 Prozent erwartet, das ist allerdings nur ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr.

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