Gefahren im Internet - Donnerstag, 27.05.2010 15:30

Schnäppchenmarkt

Unklare Produktbezeichnungen verhindern nach einem Bericht des Kölner Stadtanzeiger und der Verbraucherzentrale zunehmend den klaren Durchblick für einen schnellen Preisvergleich. Nicht nur auf Internetplattformen, sondern auch in den Prospekten großer Kaufhausketten werden die Produkte aus der Schnäppchenwelt zuweilen mit nicht suchfähigen Produktnamen versehen. Das erschwert nicht nur den Preisvergleich, sondern führt auch schnell zum Vergleich von Äpfel und Birnen. Mit den schnellen Produktwechseln oder Sonderanfertigungen kommt nicht nur der versierte Schnäppchenjäger an seine Grenzen.

Es wird mittlerweile geworben mit exklusiven Produktvarianten, eigenen Kreationen und Modellbezeichnungen, veränderten technischen Merkmalen, fehlenden Buchstaben oder Zahlen, so dass ein neuer Produktdschungel entsteht, der den Preisvergleich via Internet erschwert. Die Verbraucherzentrale hat festgestellt, dass in den meisten Fällen das Schnäppchen nach sehr kurzer Zeit wesentlich günstiger im Markt zu beschaffen war.

Der in der Werbung vermittelte Eindruck, das Spezialangebot sei ein Kampfpreis , schon bald ausverkauft und in anderen Läden teurer, muss nicht stimmen.

Wichtig ist, dass man sich die Garantieunterlagen, Bedienungsanleitung und auch den Kaufbeleg zur Produktbezeichnung genau anschaut, damit einem kein Ladenhüter oder ein Gerät aus einem Produktrückruf untergeschoben wird.

Fehlen diese Unterlagen zur Produktermittlung im Garantie- oder Schadenfall, dann kann es für den Betroffenen schwer werden, seinen Ersatzanspruch zu belegen.

Tags: Authenzität, Chargenrückverfolgung, Etikettierung, Falschangaben, Konsumentenschutz, Prüfzeichen, Produktbeobachtung, Produktdschungel, Produktfälscher, Produktkennzeichnung, Produktsicherheit, Service, Versandhandel

Gefahren im Internet - Mittwoch, 11.01.2012 23:48

Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" prüfen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" zu überprüfen. Ab sofort ist eine solche Überprüfung mit Hilfe der Webseite www.dns-ok.de ganz einfach möglich. Die Webseite wird gemeinsam von der Deutschen Telekom, dem BSI und dem Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellt. Einfacher Test auf Webseite www.dns-ok.de von Deutscher Telekom, BSI und BKA.

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Betrug - Samstag, 10.12.2011 18:31

Betrügereien durch Inkassounternehmen - Prävantionshinweis an die Bevölkerung

INGOLSTADT: Seit einiger Zeit versucht ein Inkassounternehmen in ganz Deutschland durch Telefonate oder Postsendungen die jeweiligen Empfänger einzuschüchtern und zur Zahlung unterschiedlicher Geldbeträge zu zwingen. Bundesweit gibt es mehr als 1000 Geschädigte. Auch bei der Kripo Ingolstadt gingen bereits 7 Anzeigen ein. Die unseriöse Firma verschickt Post und versucht zudem per Telefon einen Betrag von rund 100 Euro einzutreiben. Durch ein vermeintliches Telefongespräch, wäre ein Vertrag über die Teilnahme an Gewinnspielen abgeschlossen worden, dessen Kosten nun beglichen werden müssen.

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Versicherungsbarometer - Montag, 25.07.2011 09:27

Halbzeitbilanz 2011: Schaden- und Unfallversicherer

Die Schaden- und Unfallversicherer blicken zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Der Grund hierfür sind leicht steigende Betragseinnahmen und ein stagnierendes Schadenniveau. Das geht aus einer Hochrechnung für 2011 hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin veröffentlichte. Die Beiträge der Schaden- und Unfallversicherer steigen danach um 2,4 Prozent, die Aufwendungen für Schäden legen gegenüber dem Vorjahr um voraussichtlich 0,2 Prozent zu. Die Schaden-Kostenquote – die sogenannte Combined Ratio – wird in Höhe von 97 Prozent erwartet, das ist allerdings nur ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr.

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