Betrug - Mittwoch, 08.07.2009 17:47

Für die Jahre 2000/2001 hat das Finanzamt einen Schaden von 750.000 Euro ermittelt. Bei dem Chemikalienunglück wurden Fässer zerstochen. Der Versicherer soll um 1,4 Millionen Euro betrogen worden sein. Da der zweite Zwischenfall sich fünf Jahre später unter ähnlichen Parallelen zugetragen habe, wurden die Ermittler skeptisch. Wieder wurden Behälter durchstochen und fluoreszierende Chemikalien liefen aus. Später wurde das Fehlen von einigen Fässern Lapislazuli (einem blauen Mineralgemisch) bemerkt.
Hier soll auch wieder ein nennenswerter Schaden geltend gemacht worden sein. Der im Zeugenstand stehende Polizist wollte sich hierzu nicht festlegen.
Interessant ist der Fall auch wegen seiner weiteren Ungereimtheiten. Die Frage, ob der Täter von innen oder von außen kam, konnte mit zwei Gutachtern noch nicht geklärt werden.
Die Gutachten widersprechen sich.
Die Verhandlung konnte nicht vollends fortgeführt werden, weil eine der Personen weiterhin mit Haftbefehl gesucht wird. Der Verteidiger ließ wissen, dass sein Mandant wegen des Verdachtes auf Schweinegrippe aus China nicht ausreisen könne. Crimereport wird nachberichten sobald ein Ergebnis vorliegt.
Tags: Betrug, Crime, Gaunerstück, leichte Beute, Steuerhinterziehung, Vandalismus
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