Gefahren im Internet - Sonntag, 12.07.2009 13:55

Die geprellten Käufer sollen einen Schaden von etwa 50.000 Euro erlitten haben. Mit einem breiten Angebot präsentierte sich der Großhändler mit Plagiaten von Ed Hardy, Gillette, Nokia und Chanel. Die teils aus China stammenden Uhren, Handys und Bekleidung verkaufte er als Originale. Dieser Etikettenschwindel dürfte bei den so geleimten Kunden einen Schaden von 40.000 Euro verursacht haben. Unser Täter war aber nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens unterwegs. Selbst er wurde „Opfer“ beim Ankauf gefälschter Handy, die er für 30.000 Euro nach Dubai verkaufen wollte. Der französische Zoll war schneller und beschlagnahmte die Ware als Plagiate. Der Verlust hatte auch ein Nachspiel. Sein Geschäftspartner kam mit zwei Gehilfen extra aus Berlin nach Bamberg. Die Diskussion um den Schadenersatz führte zu einem blauen Auge und einem zerdepperten Fernseher. Das ist aber noch nicht das Ende der Geschichte. Nur die Ermittlungen in Bamberg sind abgeschlossen und liegen der Staatsanwaltschaft vor. Auch in Nürnberg und Hof sind noch Verfahren anhängig. Der Täter sitzt erst einmal in U-Haft.
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