Betrug - Dienstag, 04.08.2009 07:51

Nach Mitteilung der Verteidigerin bezahlte der Mandant damit seine zahlreichen Bordellbesuche in der Landeshauptstadt. Zwölf Prostituierte sollen eingeweiht gewesen sein.
Eine Prostituierte sitzt gleich mit auf der Anklagebank. Sie soll 750.000 Euro erhalten haben. Ihrem Freier und den separat noch verfolgten weiteren Prostituierten verhalfen die Lücken im Sicherheitssystem des Versicherers zu einem wahren Geldsegen.
Der Versicherer parkte die Gelder der fälligen Lebensversicherungen immer dann auf speziellen Konten, wenn die Berechtigten bzw. deren aktuelle Anschriften nicht ermittelt werden konnten. Da es offensichtlich keiner haben wollte und der Versicherer sich nicht kümmerte, fälschte der Versicherungsangestellte die Unterlagen und Unterschriften zur Auszahlung. Die Überweisungen folgten auf die Konten der Prostituierten.
Tags: Betrugsprüfung, gefälschte Lebensversicherungen, Geldprobleme, Geständnis, Konsumentenschutz, Lücken im System, Lebensversicherung, Phantomkonten, Produktsicherheit, Risikomanagement, Risikominimierung, Risikoprophylaxe, Sicherheitskreislauf
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