Betrug - Samstag, 20.06.2009 18:11
Die Dresdner Polizei ermittelt nun wegen Versicherungsbetrugs und Vortäuschens von Straftaten. Bei den Durchsuchungen von Wohnungen und Firmen in Dresden, weiteren sächsischen Städten und dem Saarland wurde Beweismaterial gesichert.
Die Straftaten wurden nach Auskunft der Polizei nahezu identisch nach einem Muster inszeniert. Unter zweifelhaften Umständen soll es zu Verkehrsunfällen in Deutschland und der Tschechischen Republik erlitten. Die Rechnungserstellung an den Haftpflichtversicherer lief über die eigene Firma.
Traurig ist, dass erst ein Versicherungsmitarbeiter den entscheidenden Hinweis geben musste. Für die Phantomunfälle zahlt jeder Bürger schließlich mit. Es mussten 34 Schadensfälle ausgewertet und dieser Gruppe zugeordnet werden, damit die Polizei zupacken konnte.
Für die zwischen 1999 und 2009 manipulierten Ereignisse, deren Doppel-abrechnungen und vorgetäuschte Fahrzeugeinbrüche beläuft sicher der Schaden auf rund 350.000 Euro.
Tags: Betrügerbande, Betrug, Doppelabrechnung, manipulierte Verkehrsunfälle, Versicherungsbetrug, Vortäuschen von Straftaten
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