Auto & Verkehr - Montag, 06.12.2010 09:50

Kostendruck auf Kraftfahrtversicherer steigt

Die schneebedeckten Fahrbahnen kosten die Versicherer bares Geld. Die Autoversicherer stehen nach den Prognosen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) unter einem anhaltenden Preisdruck.

Für die meisten Versicherungsunternehmen gilt die Kraftfahrtversicherung noch immer als Türöffner für weitere Produkte (Haftpflicht, Unfall, Hausrat und Gebäude). Die kräftige Delle zwischen Prämieneinnahmen und Schadenkosten ist gewaltig. Eine weitere Verschlechterung der Erträge wird erwartet. Nach einer Hochrechnung des GDV werden sich die Schaden-Kosten-Quoten bei der Haftpflichtversicherung auf 105 Prozent (Vorjahr 103,3) einpendeln.

Auch wenn der GDV noch vorsichtig ist und nur eine aktuelle Hochrechnung vorliegt, so wird schnell deutlich, warum einige Gesellschaften die Prämien um 12 Prozent anheben mussten. Bei der Vollkaskoversicherung kam es zum Vorjahr zu keiner Veränderung.

Mit 111 Prozent werden wie im Vorjahr nach der Schaden-Kosten-Quote 11 Euro Verluste produziert. In der Teilkaskoversicherung liegt die Prognose bei 99 Prozent zu 96,8 Prozent im Vorjahr. Steigende Diebstahlzahlen und Naturereignisse sind hier die Kostentreiber.

In 2010 wird der versicherungstechnische Gewinn der Schaden- und Unfallversicherung, voraussichtlich um mehr als 800 Mio. Euro auf rund 1,4 Mrd. Euro schmilzen, so der GDV.

Werner Rupp, der Chef der Nürnberger Versicherungsgruppe stellte am Freitag in einem Artikel der NZ heraus, dass die positive Entwicklung der Gruppe ganz und gar nicht auf die Autoversicherungssparte zurückzuführen sei, die bei anhaltendem Preisdruck erneut einen zweistelligen Rückgang bei den Prämien hinnehmen musste.

Auch diese Delle konnte von den Sparten Sach-, Haftpflicht- und Unfallversicherungen nicht kompensiert werden. Insgesamt haben die Prämienerhöhungen für eine leichte Entspannung gesorgt. Für 2010 rechnen die Schaden- und Unfallversicherungen, wozu auch die Kraftfahrtsparte gehört, mit Schadenaufwendungen von etwas über 43 Milliarden Euro. Dieses Schadenvolumen wurde zuletzt mit 44 Milliarden durch das Elbe-Hochwasser in 2002 erreicht. Die Versicherer zahlten damals 44 Milliarden Euro.

Tags: Auto & Verkehr, Autodiebstahl, Autoversicherung, Risiken, Risikominimierung, Sachversicherung, Schadenaufwand, Schadenbelastung, Schadenersatz, Schadenfälle, Unfall, Unfallforschung, Unfallversicherung

Diebstahl - Dienstag, 01.05.2012 14:00

Kompaktlader der Marke Gehl gestohlen

Husum: In der vorletzten Nacht wurde ein Kompaktlader von einem landwirtschaftlichen Gehöft in der Straße Blaue Reihe in 25836 Poppenbüll gestohlen. Es handelt sich um einen kleinen wendigen Lader mit Frontschaufel der Marke Gehl in den Farben weiß-gelb-rot. Für den Abtransport war ein Fahrzeug mit Verlademöglichkeit erforderlich. Eine Dieselhandpumpe der Marke Hornet mit einem gelben Schlauch entwendet. Zeugen, die Hinweise geben können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten die Polizei Garding Tel.: 04862-102310 zu informieren.

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Brand - Dienstag, 01.05.2012 13:06

Vollbrand eines Porsche Cayenne

Am Freitag, 27.04.2012, gegen 22.45 Uhr, wurde ein rosa gefärbter Porsche Cayenne im Bereich des Euro-Industrieparks durch unbekannte Personen in Brand gesetzt. Die Auswertung einer Videoaufzeichnung ergab, dass aus einem fahrenden Auto ein Brandsatz auf den geparkten Porsche geworfen wurde. Das Kennzeichen ist jedoch unbekannt. Der Schaden beträgt ca. 50.000 Euro.

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Urteil der Woche - Donnerstag, 07.07.2011 19:54

Buntmetalldiebe zu empfindlichen Haftstrafen verurteilt

In einem Prozess am Landgericht Frankfurt (Oder) sind gegen die Mitglieder einer professionell agierenden Diebesbande am 30. Juni 2011 hohe Haftstrafen verhängt worden. Nach intensiven Ermittlungen war es der Bundespolizei gelungen, die Bande am 14. Juli 2010 auf frischer Tat festzunehmen.

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