Auto & Verkehr - Donnerstag, 09.12.2010 08:26

Deutlich steigende Fallzahlen bei den Pkw – Aufbrüchen

Im Stadtgebiet Köln wurden 2009 insgesamt mehr als 10.000 Fahrzeuge aufgebrochen. 2010 hat sich die Situation nochmals verschärft. Die Polizei stellte Zuwächse im zweistelligen Prozentbereich fest. Auch in den Parkhäusern wurden mehr Pkw „geknackt“. Die Polizei stellt in diesem Zusammenhang fest, dass Autoknacker die Parkhäuser meiden, die mit moderner Überwachungstechnik ausgestattet sind.

Während einige größere Parkhausbetreiber in der Innenstadt - wie zum Beispiel im Domparkhaus- ihre Häuser nach einer eingehenden Beratung durch die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle mit effizienter Sicherheitstechnik ausstatteten, besteht bei mehreren anderen Parkhäusern nach wie vor ein erheblicher Nachholbedarf.

Insbesondere mangelt es bei diesen an modernen Videoanlagen, die eine abschreckende Wirkung auf „Langfinger“ haben und der Polizei im Schadensfall wertvolle Ermittlungshilfen liefern. Bereits in den vergangenen Jahren hat die Polizei Parkhausbetreibern ihre kostenfreie Unterstützung angeboten.

So wurden alle Unternehmen zu einer kriminalpolizeilichen Beratung eingeladen, in der sie sich über effektive Sicherheitseinrichtungen informieren konnten. Gemeinsam mit der IHK wurden sicherheitstechnische Mängel erhoben und den Betreibern Beseitigungsmöglichkeiten dargelegt. Das Angebot zur Beratung wird auch weiterhin angeboten.

Fahrzeug ist kein Tresor

Vielfach sind die Autofahrer aber auch zu leichtsinnig.

Dreiviertel aller aus Fahrzeugen erbeuteten Gegenstände wurden offen von ihren Besitzern im Wagen zurückgelassen.

Ein Polizeisprecher:

„Kein vernünftiger Mensch würde auf die Idee kommen, 300 Euro Bargeld offen auf das Armaturenbrett zu legen. Bei mobilen Navigationsgeräten, Laptops oder Handtaschen mit ähnlichem Wert bestehen hingegen -vielfach aus Bequemlichkeit- scheinbar keine Bedenken.

Erst wenn die Kfz-Teilkasko, Hausrat- oder Gepäckversicherung nicht zahlt, werden die Opfer hellwach.

Jeder Autofahrer sollte mithelfen, Pkw- Aufbrüche zu verhindern. Lassen Sie keine Wertsachen im Auto liegen – auch nicht bei kurzfristiger Abwesenheit! Gerade die Weihnachtszeit lockt die Täter magisch an. Für sie sind die Fahrzeuge der vielen Besucher wie ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, so die Erfahrungen der Polizei Köln.

Tags: Auto & Verkehr, Autodiebstahl, Automarder, Autoversicherung, Beratung, Beutezug, Datenklau, Den Tätern auf der Spur, Diebstahl, Diebstahlradar, Diebstahlschutz, Fahrzeugschäden, Hausratversicherung, Hilfe im Schadenfall, Risiko, Risikominimierung

Urteil der Woche - Donnerstag, 07.07.2011 19:54

Buntmetalldiebe zu empfindlichen Haftstrafen verurteilt

In einem Prozess am Landgericht Frankfurt (Oder) sind gegen die Mitglieder einer professionell agierenden Diebesbande am 30. Juni 2011 hohe Haftstrafen verhängt worden. Nach intensiven Ermittlungen war es der Bundespolizei gelungen, die Bande am 14. Juli 2010 auf frischer Tat festzunehmen.

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Prävention - Freitag, 30.09.2011 07:35

Warnung an Studenten vor betrügerischen Wohnungsvermittlern

Der Beginn des Wintersemesters an den Hochschulen naht - gleichzeitig steigen die Zahlen eines Kriminalitätsphänomens, von dem hauptsächlich junge Studenten betroffen sind. Die jungen Leute fallen auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum Betrügern zum Opfer.

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Versicherungsbarometer - Montag, 25.07.2011 09:27

Halbzeitbilanz 2011: Schaden- und Unfallversicherer

Die Schaden- und Unfallversicherer blicken zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Der Grund hierfür sind leicht steigende Betragseinnahmen und ein stagnierendes Schadenniveau. Das geht aus einer Hochrechnung für 2011 hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin veröffentlichte. Die Beiträge der Schaden- und Unfallversicherer steigen danach um 2,4 Prozent, die Aufwendungen für Schäden legen gegenüber dem Vorjahr um voraussichtlich 0,2 Prozent zu. Die Schaden-Kostenquote – die sogenannte Combined Ratio – wird in Höhe von 97 Prozent erwartet, das ist allerdings nur ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr.

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