Betrug - Dienstag, 12.05.2009 16:52
Das renommierte Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marktagent hat 2.254 Personen in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu ihrem moralischen Empfinden befragt. Über 30% stört es, dass falsche Angaben gegenüber Versicherungen getätigt bzw. Schadenfälle vorgetäuscht werden. Unter den Befragten gaben 6% zu, dass sie sich selbst schon mit dieser Verhaltensweise Vorteile verschafft haben.
Nach einer Studie der Universität St. Gallen wurden 45 Versicherungsunter-nehmen in den USA, Europa und Australien befragt. Nahezu die Hälfte der befragten Unternehmen setzt zwischen 50 und 100 Betrugsexperten ein. In der Studie Stau-Atlas „Schaden- und Unfallmanagement“ wurden 204 Fach- und Führungskräfte befragt.
Etwa jeder dritte Versicherungsprofi sieht Verbesserungsbedarf bei der Schadenaufklärung (25%) und der Betrugsprüfung (30,9%). Fazit ist, dass Versicherungsunternehmen und damit auch seine Versicherungsnehmer vor Ausfallschäden durch geeignete Kontrollinstrumente schützten müssen. Der Hauptfokus liegt hierbei auf einer leistungsfähigen Schadenaufklärung zum Wohl aller versicherten Kunden, deren Hauptinteresse darin liegt, dass nur berechtigte Ansprüche innerhalb der Versichertengemeinschaft getragen werden.
Tags: Betrugsprüfung, Risikomanagement, Risikominimierung, Versichertengemeinschaft, Versicherungsbetrug, Versicherungsmissbrauch
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