Betrug - Montag, 10.08.2009 13:50

Die Schrotthändler zahlten dann auch gerne die beim Zoll fällige Luxussteuer für den Restwert, denn sie wussten, wofür der Schrott noch gut ist. Die hochwertigen Autowracks der Marken Mercedes, Audi, BMW, Porsche mit Neuwerten zwischen 60-100.000 Euro wurden unbemerkt als Neuwagen wieder zugelassen und versichert.
Nach einiger Zeit wurde dann der neue Unfall präsentiert – diesmal allerdings in den Niederlanden. Mit diesem Trick haben die Schrotthändler viel, sehr viel Geld verdient und die ahnungslosen Versicherer abgezockt.
Das Sicherheitslücken in dem Autowrackhandel und der Wiederzulassung innerhalb der EU vorhanden sind, bestreiten denn auch die Experten in den Behörden nicht. Die Zoll-, Ermittlungs- und Registerbehörden stehen immer wieder vor Informationslücken.
Im vorliegenden Fall informierten die taxierenden Zollbehörden aus Datenschutzgründen weder Zulassungbehörden noch die Versicherer, so dass nicht nur die Neuzulassung sondern auch der Versicherungsvertrag ohne Probleme geschlossen werden konnte.
Tags: Abwrackprämie, Altabgabenverordnung, Betrügerbande, Crime, Doppelabrechnung, Dublette, GDV, Hinweis- und Informationssysteme, Risikominimierung, Scheinfirmen, Schrotthandel, Versicherungsmissbrauch
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