Betrug - Dienstag, 08.02.2011 20:20

Polizei warnt vor Phishing – Attacken

Am 04.02.2011 erschien eine 26-jährige Mainzerin bei der Polizei und gab an, dass von ihrem Konto widerrechtlich 998 Euro auf ein unbekanntes Konto überwiesen worden war. Im Verlaufe der Vernehmung stellte sich heraus, dass sie beim Aufrufen einer Bank.de-Internetseite in einem separat geöffneten Fenster aufgefordert worden, mehrere TANs einzugeben. Das tat sie auch, da sie diesem Umstand für rechtens hielt. Einen Tag später wurde die Überweisung von einer unbekannten Person vorgenommen.


Unter Phishing versteht man das Ausspähen von Passwörtern. Die Erscheinungsformen des Phishings sind verschieden. Die häufigste Form erfolgt zur Zeit per Email. An den potenziellen Geschädigten wird angeblich von seiner Hausbank eine Email gerichtet, in der er gebeten wird, zur Überprüfung der Sicherheit seines Onlinekontos eine TAN und das Passwort für das Onlinekonto zu übermitteln.

Die TAN wird dann für eine Überweisung vom Konto des Geschädigten genutzt. In einer zweiten Form des Phishings, wie in diesem Fall, befindet sich auf dem Rechner des Geschädigten ein Trojaner, ein sogenanntes Spähprogramm, das die Passwörter und TAN im Zusammenhang mit Onlinebanking zum Täter weiterleitet. Die Überweisungstransaktion kann in diesen Fällen vom Kunden nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden.

Die TAN ist dem ersten Anschein nach verbraucht; wird aber vom Täter für eine Onlinetransaktion zu Lasten des Kontoinhabers benutzt.

Die Polizei rät zur Vorsicht:

  • Öffnen Sie keine E-Mails von unbekannten Absendern und klicken Sie nicht auf darin enthaltene Links. Löschen Sie diese Mails ungelesen.
  • Keine Bank fordert ihre Kunden per Mail auf, persönliche Daten online zur Überprüfung neu einzugeben.
  • Haben Sie trotz allem auf einer gefälschten Bankseite Daten eingegeben und dies bemerkt, dann sollten Sie umgehend Ihre PIN ändern.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Kontoauszug nach unbekannten Zahlungen.

    Grundsätzlich können aber bei allen Dienstleistungen im Internet, bei denen der Zugang über einen Benutzernamen und ein Passwort erfolgt (z.B. Auktionshäuser, E-Mail-Konto, etc.), die Zugangsdaten ausgespäht werden. Eine andere Methode ist technischer Natur. Hierbei werden versteckt auf nicht ausreichend geschützten PC "Trojaner" installiert, die die eingegebene PIN- und TAN-Nummern ausspähen und nicht an die Bank, sondern an die Betrüger weiterleiten.

Tags: Datendiebe, Datenmissbrauch, Datensicherheit, Geldautomaten

Produktwarnungen - Dienstag, 10.04.2012 07:40

Achtung Verletzungsgefahr: Rasentraktoren sind unter Umständen nicht zu stoppen

Verschiedene Aufsitzmäher unterschiedlicher Hersteller haben dasselbe Problem: ihr defekter Antrieb kann unter Umständen nicht gestoppt werden. Es handelt sich um Rasentraktoren der Marken Husquarna und Briggs &Stratton aus Amerika sowie der Marke Al-Ko aus Deutschland. Unfälle und Schnittverletzungen sind nicht auszuschließen.

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Diebstahl - Dienstag, 01.05.2012 14:00

Kompaktlader der Marke Gehl gestohlen

Husum: In der vorletzten Nacht wurde ein Kompaktlader von einem landwirtschaftlichen Gehöft in der Straße Blaue Reihe in 25836 Poppenbüll gestohlen. Es handelt sich um einen kleinen wendigen Lader mit Frontschaufel der Marke Gehl in den Farben weiß-gelb-rot. Für den Abtransport war ein Fahrzeug mit Verlademöglichkeit erforderlich. Eine Dieselhandpumpe der Marke Hornet mit einem gelben Schlauch entwendet. Zeugen, die Hinweise geben können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten die Polizei Garding Tel.: 04862-102310 zu informieren.

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Betrug - Samstag, 10.12.2011 18:31

Betrügereien durch Inkassounternehmen - Prävantionshinweis an die Bevölkerung

INGOLSTADT: Seit einiger Zeit versucht ein Inkassounternehmen in ganz Deutschland durch Telefonate oder Postsendungen die jeweiligen Empfänger einzuschüchtern und zur Zahlung unterschiedlicher Geldbeträge zu zwingen. Bundesweit gibt es mehr als 1000 Geschädigte. Auch bei der Kripo Ingolstadt gingen bereits 7 Anzeigen ein. Die unseriöse Firma verschickt Post und versucht zudem per Telefon einen Betrag von rund 100 Euro einzutreiben. Durch ein vermeintliches Telefongespräch, wäre ein Vertrag über die Teilnahme an Gewinnspielen abgeschlossen worden, dessen Kosten nun beglichen werden müssen.

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