Betrug - Freitag, 11.02.2011 07:34

Neue Betrugsmasche mit Glasbruchschäden

Das R+V-Infocenter warnt die Verbraucher vor einer neuen kriminellen Betrugsmasche bei der Daten privater Autoverkäufer aus dem Internet zu einem Versicherungsbetrug genutzt werden.

Und so fängt die Betrugsgeschichte an: Das Auto fotografieren, die Daten auf eine Auktionsplattform einstellen und auf den vermeintlichen Käufer warten. Viele Privatleute verkaufen ihre Autos über das Internet. Betrüger nutzen das mit einer neuen Masche aus. Sie geben sich als Kaufinteressent aus und verwickeln die ahnungslosen Verkäufer in einen Versicherungsbetrug.

Dafür suchen die kriminellen Banden gezielt nach Angeboten, bei denen das Kfz-Kennzeichen oder weitere persönliche Daten sichtbar werden. Weitere Informationen sammeln sie bei einem Telefongespräch.

Mit einer gefälschten Rechnung für einen Glasschaden kassieren sie dann im Namen des echten Versicherten ab.

Karl Walter, Kfz-Experte beim Infocenter der R+V Versicherung, erklärt diese Betrugsmasche - und warum Verbraucher das Autokennzeichen auf Fotos immer unkenntlich machen sollten.

Frage: Wie läuft dieser Betrug ab?

Karl Walter: Wenn die Betrüger im Internet ein Kaufangebot mit Kennzeichen entdecken, rufen sie dort an und geben sich als Interessenten aus. Im Gespräch versuchen sie, Name und Adresse des Verkäufers sowie das Versicherungsunternehmen und die Art der Versicherung herauszubekommen. Was sie in der Regel problemlos schaffen.

Nur wenige Verkäufer werden stutzig, wenn ein Interessent nach Versicherungsdetails fragt und auch die Postadresse wird bei der Vereinbarung eines Besichtigungstermins bereitwillig genannt.

Frage: Die Betrüger kennen also Versicherungsunternehmen, Kennzeichen und Adresse.

Was machen sie mit diesen Informationen?

Karl Walter: Sie schicken der Versicherung eine gefälschte Rechnung über den angeblichen Austausch einer Frontscheibe. Diesem Schreiben liegt eine ebenso gefälschte Erklärung des "echten" Versicherten bei. Er bitte darum, die Rechnung direkt an den Autoglaser zu begleichen - den es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Damit landet das Geld auf dem Konto der Betrüger.

Da steckt also jede Menge kriminelle Energie dahinter.

Frage: Warum ausgerechnet die Rechnung über eine neue Scheibe?

Es gibt doch noch teurere Reparaturen... Karl Walter: Weil der Versicherte bei einem Glasschaden in der Kaskoversicherung nicht hochgestuft wird. Deshalb ist es auch nicht notwendig, ihn noch einmal zu informieren und so fällt der Betrug meistens nicht auf.

Allerdings kann es zu Komplikationen kommen, wenn der Versicherte kurze Zeit danach selbst einen echten Schaden meldet.

Frage: Was raten Sie Verbrauchern, wenn sie ihr Auto im Internet verkaufen möchten?

Karl Walter: Unbedingt das Kennzeichen auf dem Foto unkenntlich machen oder vor dem Fotografieren abmontieren! Außerdem sollte der Verkäufer am Telefon keine genauen Angaben zur Versicherung machen. Denn am Ende geht ein solch groß angelegter Betrug immer zu Lasten der Versicherten, etwa wenn die Versicherungsbeiträge wegen häufiger Betrugsdelikte steigen. Und ich denke, den meisten Menschen geht es wie mir: Ich möchte nicht, dass jemand unter meinem Namen einen Betrug begeht!

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Gefahren im Internet - Mittwoch, 11.01.2012 23:48

Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" prüfen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" zu überprüfen. Ab sofort ist eine solche Überprüfung mit Hilfe der Webseite www.dns-ok.de ganz einfach möglich. Die Webseite wird gemeinsam von der Deutschen Telekom, dem BSI und dem Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellt. Einfacher Test auf Webseite www.dns-ok.de von Deutscher Telekom, BSI und BKA.

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Betrug - Samstag, 10.12.2011 18:31

Betrügereien durch Inkassounternehmen - Prävantionshinweis an die Bevölkerung

INGOLSTADT: Seit einiger Zeit versucht ein Inkassounternehmen in ganz Deutschland durch Telefonate oder Postsendungen die jeweiligen Empfänger einzuschüchtern und zur Zahlung unterschiedlicher Geldbeträge zu zwingen. Bundesweit gibt es mehr als 1000 Geschädigte. Auch bei der Kripo Ingolstadt gingen bereits 7 Anzeigen ein. Die unseriöse Firma verschickt Post und versucht zudem per Telefon einen Betrag von rund 100 Euro einzutreiben. Durch ein vermeintliches Telefongespräch, wäre ein Vertrag über die Teilnahme an Gewinnspielen abgeschlossen worden, dessen Kosten nun beglichen werden müssen.

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Brand - Dienstag, 01.05.2012 13:06

Vollbrand eines Porsche Cayenne

Am Freitag, 27.04.2012, gegen 22.45 Uhr, wurde ein rosa gefärbter Porsche Cayenne im Bereich des Euro-Industrieparks durch unbekannte Personen in Brand gesetzt. Die Auswertung einer Videoaufzeichnung ergab, dass aus einem fahrenden Auto ein Brandsatz auf den geparkten Porsche geworfen wurde. Das Kennzeichen ist jedoch unbekannt. Der Schaden beträgt ca. 50.000 Euro.

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Crimereport ist ein Nachrichtenportal. Das Kriminal-Magazin stellt aktuelle Informationen für die Versicherungs- und Sicherheitsbranche zur Verfügung. Als Ratgeber- und Themenportal im Bereich der Finanzwirtschaft werden umfassende Analysen, Meinungen und kompakte Themenschwerpunkte mit Hintergrundinformationen zur Verfügung gestellt, die auch für Verbraucher von großem Nutzen sind. Mit seinen Inhalten, Tools und Services orientiert sich Crimereport an den Bedürfnissen der User. Über aktuelle Risiken wird aufgeklärt. Mit dem Datenbanksystem des Nachrichtenportals liefert Crimereport einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung über die Versicherungskriminalität und damit in Zusammenhang stehender Delikte. Verbraucher werden sensibilisiert. In den Kernthemen werden weitere Informationen zur Verfügung gestellt. Der Inhaber war sechs Jahre Leiter der Abteilung Kriminalitäts- und Geldwäschebekämpfung im Gesamtverband d. dt. Versicherungswirtschaft. Zuvor war er 20 Jahre in der Versicherungsbranche in verschiedenen Führungsaufgaben mit Themen der Schadenabwicklung, Betrugsabwehr und des Risikomanagement befasst. Auf die Erfahrung aus über 3.200 Gerichtsverfahren kann zurückgegriffen werden. Den Kunden werden weitere Services zur Verfügung gestellt. Mit einer Mediathek, dem Archiv, der indivduellen Recherche, dem Expertenbranchenbuch und einem Kriminalmagazin werden weitere Hilfestellungen angeboten.

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