Brand - Dienstag, 11.08.2009 13:04

Brandgefährliche Akkus

Die Zahl elektrischer Verbrauchsquellen in Privathaushalten steigt von Jahr zu Jahr weiter an. Namhafte Hersteller mussten mehrmalig Rückrufaktionen starten. Grund für die Rückrufe der Lithium-Ion-Akkus sind Fehler in der Produktion. Die Hersteller von MP3-Player, iPods, Handys, Laptops oder sonstiger Stand-by-Geräte sind nicht nur von millionenteuren Rückrufaktionen betroffen, sondern auch von dem Image neue Brandgefahren zu schaffen. Gefälschte und brandgefährliche Nachbauten von Batterie-Ladegeräten schaffen zusätzliche Probleme bei der Brandursachenermittlung.

Ein Test des Magazins „Computerbild“ zeigt, dass bei den untersuchten 30 Ladegeräten einige Modelle zu Unrecht das CE-Zeichen tragen. Neun der getesteten Ladegeräte zeigten gravierende Sicherheitsmängel bis hin zum gefährlichen Funkenschlag. Auto-Adapter-Stecker waren unzureichend für die hohen Stromfresser abgesichert, überhitzen und führen im schlimmsten Fall zum Brand. Beim Laden der Geräte wird viel Energie vergeudet. 50-70 Prozent werden aufgenommen, der Rest verpufft als Wärme.

Nach dem Neuerwerb sollte die erste Ladung eines Akkus generell mit einer Überwachung der Wärmeentwicklung einhergehen. Bei energiehungrigen Geräten wie dem iPhone fließen immerhin 1.000 Ampere. Bei anderen Akkus bis 1.800 Ampere, so dass die Geräte möglichst von weiteren leicht entzündlichen Materialien aufgeladen werden sollten – besser sogar auf einer feuerfesten Unterlage.

Im Jahr sterben rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden, die Mehrzahl davon in Privathaushalten. Hauptursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht die Fahrlässigkeit. Häufig lösen technische Defekte Brände aus, die dann ohne vorsorgende Maßnahmen wie Rauchmelder zur Katastrophe führen. Die teilweise erheblichen Aufwärmungen von Akkus und sonstigen elektrischen Verbrauchsquellen verschärfen die Situation.

Die meisten Brandopfer (etwa 70%) verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Also in den ruhigen Zeiten in denen die meisten Bürger auch die Aufladung der Geräte für den Einsatz am nächsten Tag vornehmen. Tagsüber wird ein Feuer schnell entdeckt und gelöscht. Nachts schläft auch der Geruchssinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken. Das altbewährte Stecker ziehen sollte schon aus Gründen der Prävention und der Verbrauchsreduktion vorrangig betrieben werden. Der integrierte Rauchmelder am Akku oder Ladegerät ist leider noch nicht erfunden. Eine Marktlücke in schwierigen Zeiten!

Tags: Überhitzungsgefahren, Brandbilanz, Brandgefahr, brandgefährliche Akkus , Rauchmelder, Rückrufaktionen, Vollbrand, Vorsorge

Urteil der Woche - Donnerstag, 07.07.2011 19:54

Buntmetalldiebe zu empfindlichen Haftstrafen verurteilt

In einem Prozess am Landgericht Frankfurt (Oder) sind gegen die Mitglieder einer professionell agierenden Diebesbande am 30. Juni 2011 hohe Haftstrafen verhängt worden. Nach intensiven Ermittlungen war es der Bundespolizei gelungen, die Bande am 14. Juli 2010 auf frischer Tat festzunehmen.

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Produktwarnungen - Montag, 17.10.2011 08:00

Überhitzungsgefahr bei SAAB 9-3 und 9-5

Durch eine defekte Verbindung am Motorblock kann unter Umständen die Heizung der Modelle Saab 9-3 und 9-5 überhitzen und einen Brand im Fahrzeug verursachen.

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Brand - Mittwoch, 28.12.2011 21:58

Brand in Tiefgarage - sieben Fahrzeuge stark beschädigt

BAD GRIESBACH.LKRS.ROTTAL-INN: Am Dienstag (27.12.2011) brannten in einer Tiefgarage eines Hotels in der Thermalbadstraße sieben Fahrzeuge zum Teil vollständig aus. Die Ermittler der Kripo Passau gehen von Brandstiftung aus. Es entstand Sachschaden von rund 150.000 Euro.

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