Auto & Verkehr - Freitag, 11.03.2011 07:21

Planenschlitzer sind unterwegs – über 80 Lkw beschädigt

In der Nacht zum Mittwoch ist auf der A 3 erneut eine Diebesbande unterwegs gewesen. Zwischen den Anschlussstellen Kitzingen und Rohrbrunn schlitzten die Täter auf der Suche nach Beute an 81 Lastkraftwagen die Planen auf. Obwohl die Unbekannten keine Beute machten, richteten sie Sachschaden von mindestens 80.000 Euro an.

Die Polizei Bayern gibt Tipps um solche Taten zukünftig zu verhindern:

Gegen 02:00 Uhr teilte der Fahrer eines Sattelzuges über Notruf mit, dass er drei verdächtige Personen auf dem Autobahnparkplatz Fronberg-Süd beobachtet hat, die verdächtig zwischen geparkten Lkw herumschlichen.

Als die Diebe erkannten, dass sie bemerkt wurden, rannten sie sofort über die Fahrbahn der A 3 auf den gegenüberliegenden Parkplatz. Die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken leitete sofort eine groß angelegte Fahndung ein, bei der auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz war. Von den Tätern fehlt bislang noch jede Spur.

Die Ermittlungen der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried ergaben, dass auf dem zwischen den Anschlussstellen Wertheim-Lengfurt und Helmstadt gelegenen Parkplatz insgesamt 58 Planen von Lkw und Anhängern beschädigt wurden. Die Täter schlitzten jeweils die Plane ein Stück auf, um festzustellen, ob sich wertvolle Fracht an Bord befindet. Beute machten die Diebe allerdings keine. Die Bande schlug außerdem noch an den Tank- und Rastanlagen Haidt und Würzburg sowie am zwischen den Anschlussstellen Rohrbrunn und Marktheidenfeld gelegenen Parkplatz Kohlsberg zu.

Insgesamt wurden weitere 23 Sattelzüge auf gleiche Weise beschädigt. Auch in diesen Fällen mussten die Täter ohne Beute von dannen ziehen. Bereits in der Nacht zum Dienstag gingen die Unbekannten auf der A 3 in gleicher Weise vor. An den Rastanlagen Würzburg-Nord und Haidt-Nord wurden die Planen an 22 Lastkraftwagen beschädigt. Hierbei entwendeten die Diebe Digitalkameras im Wert von mehreren hundert Euro.

Der angerichtete Sachschaden beläuft sich allerdings auf über 10.000 Euro.

Die Fahnder der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried bitten Verkehrsteilnehmer, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die in Zusammenhang mit dieser Planenschlitzerserie stehen, sich unter Tel. 09302/910-0 zu melden.

Um künftige Taten zu verhindern, empfiehlt die unterfränkische Polizei Fahrern von Lkw:

  • Stellen Sie Ihren Lkw, wenn möglich an beleuchteten Parkplätzen ab. 
  • Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Nachbarn auf. Bitten Sie Ihn auch auf Ihren Lkw aufzupassen.
  • Achten Sie auf bereits abgestellte Sprinter und Klein - Lkw. Notieren Sie die Kennzeichen.
  • Kontrollieren Sie bei der Ankunft und vor der Abfahrt immer Ihren Lkw und Ihre Planen.
  • Entdecken Sie bei Ihrem Kontrollgang eventuelle Einschnitte, berühren Sie diese unter keinen Umständen. Belassen Sie alle Gegenstände an ihrem Platz.
  • Verständigen Sie sofort die nächste Polizeidienststelle. Notruf: 110
  • Melden Sie verdächtige Wahrnehmungen sofort per Mobiltelefon (falls vorhanden) an die Polizei weiter. (z.B. verdächtige Personen zwischen den Lkw, Umladeaktionen auf kleinere Fahrzeuge.) Notruf: 110 -- Halten Sie die Verbindung.
  • Prägen Sie sich Details ein, z.B. Kennzeichen, Fahrzeug, Aussehen der Personen
  • Unternehmen Sie nichts auf eigene Faust, warten Sie stets das Eintreffen der Polizei ab.

Quelle: Pressemitteilung Polizei Bayern

Die Fahndung nach gestohlenen Wertgegenständen, insbesondere Ladung, unterstützt www.diebstahlradar.de .

Tags: Beutezug, Diebstahl, Diebstahlradar, Klauen auf Bestellung, LKW-Diebstähle, LKW-Klau

Produktwarnungen - Dienstag, 10.04.2012 07:40

Achtung Verletzungsgefahr: Rasentraktoren sind unter Umständen nicht zu stoppen

Verschiedene Aufsitzmäher unterschiedlicher Hersteller haben dasselbe Problem: ihr defekter Antrieb kann unter Umständen nicht gestoppt werden. Es handelt sich um Rasentraktoren der Marken Husquarna und Briggs &Stratton aus Amerika sowie der Marke Al-Ko aus Deutschland. Unfälle und Schnittverletzungen sind nicht auszuschließen.

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Versicherungsbarometer - Montag, 25.07.2011 09:27

Halbzeitbilanz 2011: Schaden- und Unfallversicherer

Die Schaden- und Unfallversicherer blicken zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Der Grund hierfür sind leicht steigende Betragseinnahmen und ein stagnierendes Schadenniveau. Das geht aus einer Hochrechnung für 2011 hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin veröffentlichte. Die Beiträge der Schaden- und Unfallversicherer steigen danach um 2,4 Prozent, die Aufwendungen für Schäden legen gegenüber dem Vorjahr um voraussichtlich 0,2 Prozent zu. Die Schaden-Kostenquote – die sogenannte Combined Ratio – wird in Höhe von 97 Prozent erwartet, das ist allerdings nur ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr.

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Betrug - Samstag, 10.12.2011 18:31

Betrügereien durch Inkassounternehmen - Prävantionshinweis an die Bevölkerung

INGOLSTADT: Seit einiger Zeit versucht ein Inkassounternehmen in ganz Deutschland durch Telefonate oder Postsendungen die jeweiligen Empfänger einzuschüchtern und zur Zahlung unterschiedlicher Geldbeträge zu zwingen. Bundesweit gibt es mehr als 1000 Geschädigte. Auch bei der Kripo Ingolstadt gingen bereits 7 Anzeigen ein. Die unseriöse Firma verschickt Post und versucht zudem per Telefon einen Betrag von rund 100 Euro einzutreiben. Durch ein vermeintliches Telefongespräch, wäre ein Vertrag über die Teilnahme an Gewinnspielen abgeschlossen worden, dessen Kosten nun beglichen werden müssen.

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