Prävention - Donnerstag, 13.08.2009 13:29

Richtlinienkonform und nach Gesetzeswillen sind intimste persönliche Kundendaten millionenfach zu erfassen, insbesondere in den Bereichen der Pflege-, Lebens- und Krankenversicherung. Im Firmengeschäft werden zur Dokumentation Bilanzkennzahlen und Unterlagen eingescannt.
Die aktuellen Berichte des NDR und Spiegel vom 12.08.2009 bestätigen, dass der Daten-Flohmarkt besondere Sicherheitslücken aufgreift und auch der Versicherungssektor hiervon nicht frei ist.
Lockangebote und Entdeckungsrisiko
Offensichtlich sind die Angebote zum Datenabkauf sehr verlockend und das Entdeckungsrisiko gemeinhin klein.
Gefahrenquelle Notebook
Datendiebe spezialisieren sich zunehmend auf die einfachste Methode der Beschaffung. Der einfache Diebstahl in das Fahrzeug des Beraters und Chefs hat Hochkonjunktur. Selbst in den Ferien geht der der Datenklau weiter. Diebe machen offensichtlich keinen Urlaub, so wie es das prominente Beispiel des Fußballtrainer ChristophDaum, zeigt.
Verschlüsselung und Diebstahl-Recovery-Systeme
Mit einem weiteren Anstieg des einfachen Diebstahles ist zu rechnen, so dass sich die Frage nach sicherer Verschlüsselung und den Möglichkeiten von Diebstahl-Recovery-Methoden stellt.Der Computer-Hersteller Fujitsu hat das Thema aufgegriffen und für den Komplettschutz den so genannten "Advanced Theft Protection" entwickelt. Oft reichen aber auch die Bordmittel von Windows Vista um für eine solide Datensicherheit zu sorgen.
Haftungsfragen
Das der Diebstahl für den betroffenen Berater und sein Geschäft schlimme Folgen haben kann, sollte jedem Nutzer klar sein. Während der materielle Schaden schnell ersetzt ist, so bleiben doch das Risiko des Datenverlustes und deren Nutzung durch betriebsfremde Personen schmerzlich bestehen.
Sensibilisierung der Mitarbeiter
Aus der jüngsten Studie „Technische Kommunikation zwischen Versicherungsunternehmen und Maklern“ geht hervor, dass aufgrund der unterschiedlichen Oberflächen und Anwendungen 51 % der befragten Makler angaben, dass ihre Mitarbeiter mit ein und demselben Passwort arbeiten, wenn sie die Extranets der Versicherer nutzen zur Einholung der Angebote. Ein einheitliches Authentifizierungsverfahren steht nicht zur Verfügung, so dass Fachexperten Sicherheitslücken nicht ausschließen wollen.
Tags: Daten-Flohmarkt, Datendiebe, Datenklau, Diebstahl-Recovery-System, Entdeckungsrisiko, Gefahrenquelle Laptop, Notebook
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