Diebesgüter - Montag, 18.04.2011 09:12

Über eine Frachtenbörse erschlich sich eine Scheinfirma aus der Slowakei einen Transportauftrag. Die am 11.04.2011 im Hamburger Hafen übernommene Ladung von 48 Tonnen Kupfer kam an ihrem Bestimmungsort nicht an.
Ähnliche Vorfälle häufen sich.
Wenn die Täter den Nutzerzugang zur Frachtenbörse geschafft haben, dann schaffen sie es auch in den meisten Fällen an Frachtanbieter zu gelangen, die aufgrund „real existierender Firmen und Kundennummern“ von einem überprüften Unternehmen ausgehen.
In den Unterlagen, die Crime Report zu italienischen und slowakischen Firmen vorliegen, muss allerdings konstatiert werden, dass die Detailprüfung zu nicht existierenden Unternehmen führte, vor welchen dann maximal noch in einem Rundrufverfahren gewarnt werden kann.
In diesen Fällen ist dann die Stunde der Ermittler gekommen, die auf verschlungenen Wegen die Sattelzugmaschinen, Auflieger und deren wertvolle Fracht suchen.
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