- Montag, 02.05.2011 20:00

Totgesagter kassiert Rente und Lebensversicherung

In dem Betrugsprozess gegen einen 56-jährigen Familienvater, seine 57-jährige Ehefrau und den gemeinsamen 30-jährigen Sohn kam nach der Inhaftierung wegen Verdunkelungsgefahr nun die Wahrheit über den Unfall mit Todesfolge, den es nie gegeben hat, an das Tageslicht. Mit falschen Sterbeurkunden wurde seit 2006 eine Witwen- und Waisenrente von insgesamt 32.000 Euro bezogen. Auch die Mitarbeiter der Lebensversicherungen schöpften trotz erkennbarer Fälschung keinen Verdacht und zahlten 133.000 Euro, so Staatsanwalt Christian Nick. 

Nach der Inhaftierung am 20.04.2011 war den Angeklagten klar, dass nur noch ein Geständnis wieder in die Freiheit führen würde. Für das Lügengeflecht wurde ein echter Unfall des älteren Bruders genutzt, welcher bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Der Vater schlüpfte in die Rolle des verstorbenen Sohnes. Mit diesen Papieren wurde aus dem Unfalltod Profit geschlagen. 

Alle Angeklagten erhielten vor dem Amtsgericht Schwäbisch-Hall Bewährungsstrafen von 22 (Sohn), 16 (Vater) und 8 Monate (Mutter).
Das umfassende Geständnis und der Zeitablauf führten zu mildernden
Strafen.

Der Regreß zu den Auszahlungen der vier Lebensversicherungen und der unberechitgten Rentenzahlung wird unabhängig folgen.

Tags: Betrugsdelikte, Betrugsprüfung, Beweissicherung, Urkundenfälschung, Urteil, Urteile zu Versicherungen, Verdachtsermittlung, Versicherung, Versicherungsbetrug, Versicherungsleistungen, Versicherungsmissbrauch

Betrug - Samstag, 10.12.2011 18:31

Betrügereien durch Inkassounternehmen - Prävantionshinweis an die Bevölkerung

INGOLSTADT: Seit einiger Zeit versucht ein Inkassounternehmen in ganz Deutschland durch Telefonate oder Postsendungen die jeweiligen Empfänger einzuschüchtern und zur Zahlung unterschiedlicher Geldbeträge zu zwingen. Bundesweit gibt es mehr als 1000 Geschädigte. Auch bei der Kripo Ingolstadt gingen bereits 7 Anzeigen ein. Die unseriöse Firma verschickt Post und versucht zudem per Telefon einen Betrag von rund 100 Euro einzutreiben. Durch ein vermeintliches Telefongespräch, wäre ein Vertrag über die Teilnahme an Gewinnspielen abgeschlossen worden, dessen Kosten nun beglichen werden müssen.

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Gefahren im Internet - Mittwoch, 11.01.2012 23:48

Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" prüfen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" zu überprüfen. Ab sofort ist eine solche Überprüfung mit Hilfe der Webseite www.dns-ok.de ganz einfach möglich. Die Webseite wird gemeinsam von der Deutschen Telekom, dem BSI und dem Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellt. Einfacher Test auf Webseite www.dns-ok.de von Deutscher Telekom, BSI und BKA.

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Brand - Dienstag, 01.05.2012 13:06

Vollbrand eines Porsche Cayenne

Am Freitag, 27.04.2012, gegen 22.45 Uhr, wurde ein rosa gefärbter Porsche Cayenne im Bereich des Euro-Industrieparks durch unbekannte Personen in Brand gesetzt. Die Auswertung einer Videoaufzeichnung ergab, dass aus einem fahrenden Auto ein Brandsatz auf den geparkten Porsche geworfen wurde. Das Kennzeichen ist jedoch unbekannt. Der Schaden beträgt ca. 50.000 Euro.

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