Betrug - Donnerstag, 12.05.2011 09:39

Razzia gegen Versicherungsbetrüger

Köln

In den frühen Morgenstunden des 11. Mai haben Staatsanwaltschaft und Polizei Köln mehr als dreißig Wohnungen einer Betrügerbande in Köln und Bergheim durchsucht. Das Verfahren richtet sich derzeit gegen zwölf Beschuldigte im Alter zwischen 19 und 45 Jahren. Der Bande wird zur Last gelegt , seit März 2007 mindestens 23 Verkehrsunfälle vorgetäuscht zu haben. Anschließend kassierten die Beteiligten von der Versicherung für die „Schadensregulierung“ mehrere 10.000 Euro.

Die Polizei hat nicht nur bei den zwölf Hauptbeschuldigten durchsucht, sondern auch bei weiteren knapp zwanzig Unfallbeteiligten. Die Masche war meistens immer gleich. Einer der Tatverdächtigen hat sich ein altes Auto besorgt und dann nach Absprache mit seinem 'Gegner' einen Unfall verursacht“, so der Leiter der Ermittlungsgruppe.

"Zur Unfallaufnahme wurde dann die Polizei hinzugezogen, um die 'offiziellen' Unterlagen an die Versicherung weiterzuleiten. Später haben sie sich die von den Versicherungen gezahlten Schadenssummen geteilt", schilderte der Ermittler weiter. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehr als 100.000 Euro.

Bei den Durchsuchungen wurde umfangreiches Beweismaterial, wie Handys, Unfallmitteilungen und Schadensregulierungsbelege sichergestellt. Darüber hinaus wurden noch weitere Unterlagen zu noch nicht bekannten fingierten Verkehrsunfällen aufgefunden.

Die Ermittlungen hierzu und die Vernehmungen der Beschuldigten und Zeugen dauern derzeit noch an.

Im Kölner Stadtanzeiger vom 12.05.2011 wird hierzu ausgeführt, dass die Betrugsmasche der manipulierten Verkehrsunfälle nicht aufgeklärt werden könnte, weil sich laut GDV (Gesamtverband d. dt. Versicherungswirtschaft) die wenigsten Assekuranzen Mitarbeiter leisten können, die eigens auf die Betrugsabwehr spezialisiert sind und so blieben zahllose Fälle von "Autobumserei" unentdeckt.

In der Sendung "Menschen bei Maischberger" am 10.05.2011 teilte der zuständige Vorstand der Zurich Köln, Rüdiger Hackhausen mit, dass eigens eine Abteilung mit 50 Mitarbeitern gegründet wurde, die dem Treiben rund um den Versicherungsmissbrauch begegnen soll.

Tatsächlich hat die überwiegende Anzahl der Versicherungsgesellschaften bereits Betrugsspezialisten im Einsatz, weil die Versicherer einerseits die hohen Anforderungen aufgrund der Vorgaben für das Risikomanagement (MaRisk (VA) erfüllen müssen und andererseits auch Ratingagenturen bei ihrer Bewertung der Risikokultur eines Unternehmens den Einsatz gut ausgebildeter Spezialisten positiv berücksichtigen.

Der Vorsitzende der Anwaltskammer Köln, Dr. Hubert van Bühren führte hierzu im Oktober 2010 auf den Kölner Crashtagen, einem Spezialseminar zur Erkennung manipulierter Verkehrsunfälle aus, dass auch Fach- und Verkehrsanwälte gut beraten sind, bei häufiger Unfallbeteiligung eines Mandanten auf eine kritische Prüfung nicht zu verzichten.

Tags: Auto & Verkehr, Autobumser, Autocrasher, manipulierte Verkehrsunfälle

Gefahren im Internet - Mittwoch, 11.01.2012 23:48

Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" prüfen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" zu überprüfen. Ab sofort ist eine solche Überprüfung mit Hilfe der Webseite www.dns-ok.de ganz einfach möglich. Die Webseite wird gemeinsam von der Deutschen Telekom, dem BSI und dem Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellt. Einfacher Test auf Webseite www.dns-ok.de von Deutscher Telekom, BSI und BKA.

weiter...

Weitere Meldungen: Gefahren im Internet

Newsletter oder RSS-Feed abonnieren

Betrug - Samstag, 10.12.2011 18:31

Betrügereien durch Inkassounternehmen - Prävantionshinweis an die Bevölkerung

INGOLSTADT: Seit einiger Zeit versucht ein Inkassounternehmen in ganz Deutschland durch Telefonate oder Postsendungen die jeweiligen Empfänger einzuschüchtern und zur Zahlung unterschiedlicher Geldbeträge zu zwingen. Bundesweit gibt es mehr als 1000 Geschädigte. Auch bei der Kripo Ingolstadt gingen bereits 7 Anzeigen ein. Die unseriöse Firma verschickt Post und versucht zudem per Telefon einen Betrag von rund 100 Euro einzutreiben. Durch ein vermeintliches Telefongespräch, wäre ein Vertrag über die Teilnahme an Gewinnspielen abgeschlossen worden, dessen Kosten nun beglichen werden müssen.

weiter...

Weitere Meldungen: Betrug

Newsletter oder RSS-Feed abonnieren

Diebstahl - Dienstag, 01.05.2012 14:00

Kompaktlader der Marke Gehl gestohlen

Husum: In der vorletzten Nacht wurde ein Kompaktlader von einem landwirtschaftlichen Gehöft in der Straße Blaue Reihe in 25836 Poppenbüll gestohlen. Es handelt sich um einen kleinen wendigen Lader mit Frontschaufel der Marke Gehl in den Farben weiß-gelb-rot. Für den Abtransport war ein Fahrzeug mit Verlademöglichkeit erforderlich. Eine Dieselhandpumpe der Marke Hornet mit einem gelben Schlauch entwendet. Zeugen, die Hinweise geben können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten die Polizei Garding Tel.: 04862-102310 zu informieren.

weiter...

Weitere Meldungen: Diebstahl

Newsletter oder RSS-Feed abonnieren

Buchvorstellung

So werden Lügner überführt!

Shop

Rezension

Buchvorstellung

Neuauflage des Kriminalistik-Lexikons

Shop

Rezension

Buchvorstellung

Buchempfehlung zum Qualitätsmanagement

Shop

Rezension

Buchvorstellung

Information Security Management – Das Praxishandbuch

Shop

Rezension

Crimereport ist ein Nachrichtenportal. Das Kriminal-Magazin stellt aktuelle Informationen für die Versicherungs- und Sicherheitsbranche zur Verfügung. Als Ratgeber- und Themenportal im Bereich der Finanzwirtschaft werden umfassende Analysen, Meinungen und kompakte Themenschwerpunkte mit Hintergrundinformationen zur Verfügung gestellt, die auch für Verbraucher von großem Nutzen sind. Mit seinen Inhalten, Tools und Services orientiert sich Crimereport an den Bedürfnissen der User. Über aktuelle Risiken wird aufgeklärt. Mit dem Datenbanksystem des Nachrichtenportals liefert Crimereport einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung über die Versicherungskriminalität und damit in Zusammenhang stehender Delikte. Verbraucher werden sensibilisiert. In den Kernthemen werden weitere Informationen zur Verfügung gestellt. Der Inhaber war sechs Jahre Leiter der Abteilung Kriminalitäts- und Geldwäschebekämpfung im Gesamtverband d. dt. Versicherungswirtschaft. Zuvor war er 20 Jahre in der Versicherungsbranche in verschiedenen Führungsaufgaben mit Themen der Schadenabwicklung, Betrugsabwehr und des Risikomanagement befasst. Auf die Erfahrung aus über 3.200 Gerichtsverfahren kann zurückgegriffen werden. Den Kunden werden weitere Services zur Verfügung gestellt. Mit einer Mediathek, dem Archiv, der indivduellen Recherche, dem Expertenbranchenbuch und einem Kriminalmagazin werden weitere Hilfestellungen angeboten.

Websites von ProVersicherer: