Computer & Telefon - Freitag, 13.05.2011 07:30

Die im Zentralen Kreditausschuss (ZKA) vertretenen Spitzenverbände der deutschen Kreditwirtschaft betonen ausdrücklich, dass mit dem mobileTAN-Verfahren ein sicheres Online Banking möglich ist.
Denn der Online-Banking-Vorgang und die Übermittlung der TAN erfolgen auf verschiedenen Übertragungswegen (Kunden-PC und Mobiltelefon des Kunden).
Wenn jedoch diese Trennung der Kanäle aufgehoben wird, dann kann der Schutz nicht mehr gewährleistet werden. Unsachgemäß wäre zum Beispiel, wenn der Nutzer sein Online Banking auf dem Mobiltelefon durchführt und so die logische Trennung aufhebt oder wenn der Nutzer seine Mobilnummer bedenkenlos im PC eingibt und so einer eventuellen Schadsoftware auf dem PC ermöglicht, das Mobiltelefon zu infiltrieren.
Voraussetzung für so einen Angriff ist jedoch, dass zuerst der Kunden-PC mit der entsprechenden Schadsoftware infiziert wurde.
Der ZKA weist darauf hin, dass der Kunde beim Online Banking dafür Sorge zu tragen hat, nicht nur seinen Computer, sondern auch sein Handy gegen den Zugriff Dritter zu schützen.
Darüber hinaus gilt:
Keine Bank oder Sparkasse wird Kunden jemals auffordern, beim Online Banking am Computer den IMEI (International Mobile Equipement Identity) oder ähnliche Telefon-Daten preiszugeben! Zudem verschickt keine Bank oder Sparkasse SMS-Nachrichten mit der Aufforderung, speziellen Links zu folgen und diese anzuklicken. Wer die mobileTAN nutzen will, braucht weder ein zusätzliches Zertifikat noch eine andere zusätzliche Anwendung auf seinem Handy.
Folgende Sicherheitshinweise sollten Kunden zudem beachten:
Tags: Sicherheit, Sicherheitshinweis, Sicherheitskreislauf, Sicherheitslücke, Sicherheitsstandards, Sicherheitstechniken
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