Versicherungsbarometer - Freitag, 27.05.2011 15:32

Schutz vor Hackerangriffen ein Muss für Unternehmen

München 

Die jüngsten IT-Pannen bei global agierenden Unternehmen haben Diskussionen über Risiken durch Hackerangriffe neu in Gang gebracht. Auch die gerade veröffentlichte Kriminalitätsstatistik unterstreicht, dass Datendiebstahl drastisch zunimmt - demnach stieg die Zahl der Ausspähungsfälle im vergangenen Jahr um 32 Prozent. Der Spezialversicherer Hiscox macht darauf aufmerksam, dass der Verlust sensibler Daten auch kleinere und mittlere Unternehmen treffen kann.

"Firmen sollten ihr Risikomanagement überprüfen und darauf achten, dass sie auf der einen Seite über hohe IT-Sicherheit verfügen und auf der anderen über Versicherungsschutz, der die Ansprüche und Kosten eines Verstoßes gegen Datenschutzrechte absichert", sagt Jens Krickhahn, Experte für IT-Risiken bei Hiscox.

Schäden aufgrund gestohlener Kundendaten oder Verstößen gegen Datenschutzrichtlinien können nach Information von Hiscox in die Millionen gehen.

Die richtige Versicherung leistet erste Hilfe, etwa in Form von forensischen Dienstleistungen, um Datenschutzlücken aufzudecken.

Darüber hinaus erhält das betroffene Unternehmen über den gesamten Prozess hinweg Unterstützung.

"Eine Versicherung muss die Kosten für die genaue Identifikation der vom Verstoß betroffenen Daten, für juristische Schritte, für die Information der Betroffenen sowie für Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit des Kunden übernehmen. Etwaige Umsatzausfälle durch Hackerangriffe oder "Denial-of-Service"-Attacken, die beim Kunden entstehen, sollten ebenfalls vom Versicherungsschutz umfasst sein", sagt Jens Krickhahn.

Eine Versicherung für den Notfall ist unabdingbar.

Das Risikopotenzial kann aber durch entsprechende Sicherheitsvorkehrungen eingeschränkt und damit Datenlücken geschlossen werden. Nur selten sind die eigenen Mitarbeiter für den Datenverlust auf Unternehmensservern verantwortlich. In nahezu allen Fällen entsteht der Verlust durch Angriffe von außen.

Krickhahn: "Wir empfehlen, sensible Daten zu verschlüsseln und nur einem möglichst kleinen Personenkreis zugänglich zu machen. Die Speicherung auf mobilen Geräten sollte vermieden werden".

Neue Risiken entstehen im Zuge der zunehmenden Nutzung von Cloud Computing:

Immer mehr Unternehmen speichern ihre Daten bei Drittanbietern, wo die Kontrolle über Datensicherheit schwieriger ist als auf eigenen Servern.

"Wenn kleine und mittelständische Betriebe Aufgabenbereiche auslagern, können sie dennoch für die Fehler Dritter verantwortlich gemacht werden.

Liegen Kundendaten bei einer Fremdfirma, bleibt der abgebende Betrieb rechtlich für diese verantwortlich - und damit für deren Sicherheit.

Unternehmen müssen daher nicht nur sicherstellen, dass die Kundenerlaubnis für die Datenweitergabe an ein Rechenzentrum vorliegt, sondern auch, dass dieses einen sicheren Umgang mit den Daten pflegt.", sagt Jens Krickhahn.

Um dies zu gewährleisten, sollte eine Kopie des letzten unabhängigen Audits angefordert und vertraglich festgelegt werden, dass der Dienstleister für eventuelle Datenschutzverstöße verantwortlich ist.

Ob Daten im eigenen Unternehmen gespeichert werden oder bei Drittanbietern:

Immer empfiehlt es sich, einen Notfallplan für Schadenfälle in der Schulbade zu haben. Darüber hinaus ist es sinnvoll, Ansprechpartner in IT Projekte zu integrieren, die sich mit Datensicherheit und den Folgen von Datenschutzverletzungen auskennen - zum Beispiel Anwälte, forensische Experten oder anderweitige Berater.

Weitere Informationen über Hiscox finden Sie unter www.hiscox.de.

Tags: Datendiebe, Datenklau, Datenmissbrauch, Datensicherheit, Sicherheit, Sicherheitskreislauf, Sicherheitsstandards, Versicherungen mit Service, Versicherungsbarometer, Versicherungsschutz, Vorsorge

Betrug - Samstag, 10.12.2011 18:31

Betrügereien durch Inkassounternehmen - Prävantionshinweis an die Bevölkerung

INGOLSTADT: Seit einiger Zeit versucht ein Inkassounternehmen in ganz Deutschland durch Telefonate oder Postsendungen die jeweiligen Empfänger einzuschüchtern und zur Zahlung unterschiedlicher Geldbeträge zu zwingen. Bundesweit gibt es mehr als 1000 Geschädigte. Auch bei der Kripo Ingolstadt gingen bereits 7 Anzeigen ein. Die unseriöse Firma verschickt Post und versucht zudem per Telefon einen Betrag von rund 100 Euro einzutreiben. Durch ein vermeintliches Telefongespräch, wäre ein Vertrag über die Teilnahme an Gewinnspielen abgeschlossen worden, dessen Kosten nun beglichen werden müssen.

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Produktwarnungen - Dienstag, 10.04.2012 07:40

Achtung Verletzungsgefahr: Rasentraktoren sind unter Umständen nicht zu stoppen

Verschiedene Aufsitzmäher unterschiedlicher Hersteller haben dasselbe Problem: ihr defekter Antrieb kann unter Umständen nicht gestoppt werden. Es handelt sich um Rasentraktoren der Marken Husquarna und Briggs &Stratton aus Amerika sowie der Marke Al-Ko aus Deutschland. Unfälle und Schnittverletzungen sind nicht auszuschließen.

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Versicherungsbarometer - Montag, 25.07.2011 09:27

Halbzeitbilanz 2011: Schaden- und Unfallversicherer

Die Schaden- und Unfallversicherer blicken zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Der Grund hierfür sind leicht steigende Betragseinnahmen und ein stagnierendes Schadenniveau. Das geht aus einer Hochrechnung für 2011 hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin veröffentlichte. Die Beiträge der Schaden- und Unfallversicherer steigen danach um 2,4 Prozent, die Aufwendungen für Schäden legen gegenüber dem Vorjahr um voraussichtlich 0,2 Prozent zu. Die Schaden-Kostenquote – die sogenannte Combined Ratio – wird in Höhe von 97 Prozent erwartet, das ist allerdings nur ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr.

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Crimereport ist ein Nachrichtenportal. Das Kriminal-Magazin stellt aktuelle Informationen für die Versicherungs- und Sicherheitsbranche zur Verfügung. Als Ratgeber- und Themenportal im Bereich der Finanzwirtschaft werden umfassende Analysen, Meinungen und kompakte Themenschwerpunkte mit Hintergrundinformationen zur Verfügung gestellt, die auch für Verbraucher von großem Nutzen sind. Mit seinen Inhalten, Tools und Services orientiert sich Crimereport an den Bedürfnissen der User. Über aktuelle Risiken wird aufgeklärt. Mit dem Datenbanksystem des Nachrichtenportals liefert Crimereport einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung über die Versicherungskriminalität und damit in Zusammenhang stehender Delikte. Verbraucher werden sensibilisiert. In den Kernthemen werden weitere Informationen zur Verfügung gestellt. Der Inhaber war sechs Jahre Leiter der Abteilung Kriminalitäts- und Geldwäschebekämpfung im Gesamtverband d. dt. Versicherungswirtschaft. Zuvor war er 20 Jahre in der Versicherungsbranche in verschiedenen Führungsaufgaben mit Themen der Schadenabwicklung, Betrugsabwehr und des Risikomanagement befasst. Auf die Erfahrung aus über 3.200 Gerichtsverfahren kann zurückgegriffen werden. Den Kunden werden weitere Services zur Verfügung gestellt. Mit einer Mediathek, dem Archiv, der indivduellen Recherche, dem Expertenbranchenbuch und einem Kriminalmagazin werden weitere Hilfestellungen angeboten.

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