Einbruch & Brandschutz - Montag, 30.05.2011 16:17

München: Einfache Maßnahmen verhindern 1.451 Einbrüche

Nahe an der Verzweiflung dürfte ein Täter-Trio in Ingolstadt gewesen sein, das nachts versuchte, die Terrassentür eines Wohnhauses aufzuhebeln. Nach 21 Versuchen ohne Erfolg gaben sie auf. Sie waren an einer nachgerüsteten Glastüre gescheitert. In Fürstenfeldbruck räumte ein Einbrecher-Team vier Häuser aus. Beim fünften Anwesen wurden sie von der Sirene der Alarmanlage in die Flucht geschlagen.

Der Einsatz von Sicherungstechnik verhinderte nicht nur in diesen Fällen, dass Kriminelle großen Schaden anrichten konnten. Die Bilanz des Bayerischen Landeskriminalamtes für das Jahr 2010 zeigt, dass in 1.216 Fällen einbruchhemmende Fenster- und Türkonstruktionen vor den Dieben schützten.

235 Mal verscheuchte eine Einbruchmeldeanlage die Gauner. Diese Vorrichtungen können auch jederzeit nachgerüstet werden und sind günstiger als man gemeinhin annimmt.

Über die individuell passende Sicherungsart informieren in Bayern kostenlos und neutral 33 kriminalpolizeiliche Beratungsstellen bei den örtlichen Kriminalpolizeiinspektionen.

Neben allen technischen Vorkehrungen können potentielle Opfer auch auf aufmerksame Nachbarn und Zeugen zählen, die in 245 Fällen dazu beigetragen haben, Einbrecher von ihren Vorhaben abzuhalten.

Dabei ist wichtig, dass sich Zeugen nicht selbst in Gefahr bringen, sondern sich eine möglichst genaue Täterbeschreibung merken und sofort die Polizei rufen. Sicherungstechnik im Zusammenwirken mit Nachbarschaftshilfe erweist sich als äußerst wirkungsvoll. So konnten seit 1983 fast 1.900 Täter in unmittelbarer Nähe des Tatortes durch bayerische Polizeibeamte festgenommen werden.

Die Anzahl der verhinderten Einbrüche dürfte noch erheblich höher liegen, da Täter wohl auch angesichts vorhandener Schutzvorrichtungen schon gar nicht den Versuch unternehmen, ins Gebäude einzudringen.

Tags: Einbrecher, Einbruch, einbruchhemmende Produkte, Einbruchserie

Versicherungsbarometer - Montag, 25.07.2011 09:27

Halbzeitbilanz 2011: Schaden- und Unfallversicherer

Die Schaden- und Unfallversicherer blicken zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Der Grund hierfür sind leicht steigende Betragseinnahmen und ein stagnierendes Schadenniveau. Das geht aus einer Hochrechnung für 2011 hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin veröffentlichte. Die Beiträge der Schaden- und Unfallversicherer steigen danach um 2,4 Prozent, die Aufwendungen für Schäden legen gegenüber dem Vorjahr um voraussichtlich 0,2 Prozent zu. Die Schaden-Kostenquote – die sogenannte Combined Ratio – wird in Höhe von 97 Prozent erwartet, das ist allerdings nur ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr.

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Gefahren im Internet - Mittwoch, 11.01.2012 23:48

Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" prüfen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" zu überprüfen. Ab sofort ist eine solche Überprüfung mit Hilfe der Webseite www.dns-ok.de ganz einfach möglich. Die Webseite wird gemeinsam von der Deutschen Telekom, dem BSI und dem Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellt. Einfacher Test auf Webseite www.dns-ok.de von Deutscher Telekom, BSI und BKA.

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Brand - Dienstag, 01.05.2012 13:06

Vollbrand eines Porsche Cayenne

Am Freitag, 27.04.2012, gegen 22.45 Uhr, wurde ein rosa gefärbter Porsche Cayenne im Bereich des Euro-Industrieparks durch unbekannte Personen in Brand gesetzt. Die Auswertung einer Videoaufzeichnung ergab, dass aus einem fahrenden Auto ein Brandsatz auf den geparkten Porsche geworfen wurde. Das Kennzeichen ist jedoch unbekannt. Der Schaden beträgt ca. 50.000 Euro.

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