Betrug - Dienstag, 31.05.2011 13:44

Die Täter gingen genauso vor wie an Geldautomaten:
Sie befestigten täuschend echt aussehende Vorsatzgeräte am Karteneinzugsschlitz und eine Miniaturkamera oberhalb des Tastaturfeldes zum Ausspähen der PIN. Mit den ausgespähten Daten fertigen sie Kartendubletten an, mit denen die Täter meistens im Ausland Geld von den Konten der Karteninhaber abheben.
So schützen Sie sich vor Skimming (Tipps des Landeskriminalamtes NRW und der Bundespolizei):
Melden Sie verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit Fahrscheinautomaten an die kostenfreie Servicenummer der Bundespolizei 0800 6888 000, der nächstgelegenen Polizeidienststelle unter 110 oder dem entsprechenden Eisenbahnunternehmen.
Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen und wenden Sie sich bei zweifelhaften Kontobelastungen aus dem Ausland sofort an Ihr Geldinstitut. Sperren Sie Ihre Bankkarte für Auslandstransaktionen.
Für den Fall, dass Ihre Daten ausgespäht worden sind, verhindern Sie damit nachhaltig, dass die Täter Geld abheben können.
Denn: Eine Kartenkopie wird von einem deutschen Automaten nicht akzeptiert. Für die Einrichtung dieser Auslandskartensperre setzen Sie sich mit Ihrem Geldinstitut in Verbindung.
Wurde Ihre Karte „geskimmt“, lassen Sie diese sofort sperren (zentrale Sperrnummer 116 116).
Tags: Abzockfallen, Datendiebe, Datenklau, Datenmissbrauch, Datensicherheit, Fahrscheinautomaten, Geldautomaten, Skimming
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