- Sonntag, 19.06.2011 20:35

Landkreis Weilheim-Schongau: Karten-Kloner schlugen zu

Mit ausgespähten Daten von Debit- und Kreditkarten räumten Betrüger im Zeitraum vom 04.06.11 bis 14.06.11 Bankkonten leer. Bislang wurden rund 60 Konteninhaber um ca. 70.000 Euro betrogen. Die Kripo Weilheim hat die Ermittlungen zu diesem sogenannten „Skimming-Fall“ übernommen.

Skimming – was ist das?

Die Methoden der zumeist ausländischen Betrüger sind einfach, aber doch raffiniert. Der geschädigte Bankkunde bemerkt den Angriff in den meisten Fällen erst dann, wenn sein Konto zu unrecht hoch belastet wurde. Die Betrüger installieren dafür zunächst einen Miniatur-EC-Kartenleser an einem Geldautomaten, der über die Magnetstreifen die Daten der eingeführten Karten ausliest. Eine zusätzlich angebrachte Minikamera zeichnet die Eingabe der Geheimnummer durch den Geldabheber auf.

Für das ungeübte Auge ist das Mini-Lesegerät kaum zu erkennen, da es in Form und Farbe zum Geldautomaten passt. Manchmal installieren die Banden auch eine vollständige neue Frontplatte aus feinem Stahlblech. Die abgegriffenen Daten werden gespeichert und nach dem Abbau in einen PC übertragen oder gleich per Funk an die vor der Bankfiliale im Auto wartenden Betrüger übermittelt. In einem weiteren Schritt speichern die Betrüger die so gewonnenen Daten auf eine Blanko-Magnetstreifen-Karte, eine sogenannte „White plastic“.

Die so hergestellte Karte kann in Verbindung mit der Geheimnummer nun beinahe weltweit für alle Transaktionen verwendet werden.

Nach den Ermittlungen der Kripo Weilheim wurden so am Samstag, 23.04.11, weiter am Samstag, 28.05.11, von 07:10 Uhr bis 21:01 Uhr, und am Samstag, 04.06.11, von 07:35 Uhr bis 18:30 Uhr in einem Bankinstitut in der Bahnhofstraße erfolgreich Daten ausgespäht.

Seit 14.06.2011 müssen nun unrechtmäßig verfügte Belastungen aus dem Ausland auf den ausgespähten Konten festgestellt werden.

Die Kripo Weilheim mahnt zur Vorsicht:

Achten Sie auf Auffälligkeiten an Geldautomaten, aber auch an Online-Übertragungsgeräten in Geschäften, Tankstellen und ähnlichem. Die Eingabe der Geheimzahl sollte grundsätzlich mit der Hand oder einem Gegenstand verdeckt werden. Allzu neugierige Personen um Diskretion und Abstand zu bitten, ist keine Unhöflichkeit, sondern ein Selbstverständnis.

Versicherungsbarometer - Montag, 25.07.2011 09:27

Halbzeitbilanz 2011: Schaden- und Unfallversicherer

Die Schaden- und Unfallversicherer blicken zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Der Grund hierfür sind leicht steigende Betragseinnahmen und ein stagnierendes Schadenniveau. Das geht aus einer Hochrechnung für 2011 hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin veröffentlichte. Die Beiträge der Schaden- und Unfallversicherer steigen danach um 2,4 Prozent, die Aufwendungen für Schäden legen gegenüber dem Vorjahr um voraussichtlich 0,2 Prozent zu. Die Schaden-Kostenquote – die sogenannte Combined Ratio – wird in Höhe von 97 Prozent erwartet, das ist allerdings nur ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr.

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Diebstahl - Dienstag, 01.05.2012 14:00

Kompaktlader der Marke Gehl gestohlen

Husum: In der vorletzten Nacht wurde ein Kompaktlader von einem landwirtschaftlichen Gehöft in der Straße Blaue Reihe in 25836 Poppenbüll gestohlen. Es handelt sich um einen kleinen wendigen Lader mit Frontschaufel der Marke Gehl in den Farben weiß-gelb-rot. Für den Abtransport war ein Fahrzeug mit Verlademöglichkeit erforderlich. Eine Dieselhandpumpe der Marke Hornet mit einem gelben Schlauch entwendet. Zeugen, die Hinweise geben können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten die Polizei Garding Tel.: 04862-102310 zu informieren.

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Gefahren im Internet - Mittwoch, 11.01.2012 23:48

Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" prüfen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" zu überprüfen. Ab sofort ist eine solche Überprüfung mit Hilfe der Webseite www.dns-ok.de ganz einfach möglich. Die Webseite wird gemeinsam von der Deutschen Telekom, dem BSI und dem Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellt. Einfacher Test auf Webseite www.dns-ok.de von Deutscher Telekom, BSI und BKA.

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