Diebstahl - Donnerstag, 27.08.2009 19:07

Oldtimer-Klau hat Konjunktur

Der Oldtimer-Klau erlebt nach 1993 eine Renaissance. Es vergeht kein Wochenende mehr an dem die Schmuckstücke nicht ins Fadenkreuz der Autodiebe geraten. Die Raritäten sind gepflegt, verfügen über keine Wegfahrsperre und haben einen hohen Liebhaberwert. Vieles spricht für bandenmäßig organisierte Kriminalität. Crimereport ist der Sache nachgegangen. Die Diebstahlserie läuft nun seit Monaten.

Am 15.08.2009 ging es beim Klassiker-Klau in der Monschauer Innenstadt richtig zur Sache.

In der Laufenstraße wurde zuerst ein Porsche, auf dem Parkplatz Glashütte ein BMW-Cabriolet und in der St. Vither-Straße ein Käfer Cabriolet von 1977 gestohlen. Der Gesamtwert der Fahrzeuge liegt bei 60.000 Euro. Das Käfer-Cabrio wurde mit gezogenem Zündschloss später in Imgenbroich verlassen aufgefunden. Die Diebe haben nicht lange gebraucht um diesen Verlust aufzufangen. Ein baugleiches Fahrzeug wurde am darauf folgenden Wochenende an der KÖ in Düsseldorf gestohlen. Crimereport hatte hierzu schon berichtet unter:

http://www.crimereport.de/news/artikel/206/

Der Diebstahl von Oldtimern ist kein Zufall.

Elektronisches Verständnis wie bei den Wegfahrsperren ist hier nicht gefragt. Die Altmeister mit Big Jim und Zieh-Fix sind unterwegs - ziehen das Zündschloss und überdrehen die Lenksäule.

Tatorttreue

Das die Diebe eine gewisse Tatorttreue mitbringen, hat sich in Monschau gezeigt. Dort wurde am 12.08.2009 schon eine rubinfarbene Corvette, Baujahr 1966 im Wert von fast 100.000 Euro gestohlen.

Die Nähe zu den Nachbarn in Belgien und den Niederlanden könnte ein erstes Indiz sein. Auch der Nachdiebstahl des VW-Cabrio in Düsseldorf zeigt in diese Richtung.

Ein Wochenende zuvor waren die Täter in Mayschoß (Ahrweiler) unterwegs. Dort klauten sie am 08.08.2009 einen silberfarbenen Daimler Benz 190 SL der in Köln zugelassen war. Das Fahrzeug hatte einen Wert von 80.000 Euro.

Am 29.06.2009 tauchten die Oldtimerdiebe in Voerendaal (Belgien) auf. Ein champagnerfarbene Jaguar XK 120, Baujahr 1955 verschwindet. Wenige Tage später wieder Maastricht. Dort wurde ein Mercedes 300 SL, Baujahr 1957 am 01.07.2009 gestohlen

Pfingstsonntag, den 31.05.2009 hatten sie sich schon in Maastricht einen schwarzen Jaguar XK 120, Baujahr 1953 beschafft.

Ermittlungskommission

Den Ermittlern der Polizei dürften diese Zusammenhänge längst aufgefallen sein. Im Meldeverbund und über die neue Inpol-Sachfahndung könnten weitere Fälle und deren Zusammenhänge ermittelt werden.

Millionenschaden

Nach Informationen von Crimereport ist weder in Rheinland-Pfalz noch NRW eine Ermittlungskommission eingerichtet. Der ermittelte Gesamtschaden dürfte bald bei einer Million Euro liegen.

Datenlage in den Niederlanden

Interessant ist, dass die niederländischen Behörden sich mit dem Phänomen offensichtlich schon intensiver befassen. Nach der Halbjahresstatistik sind wesentlich mehr Fahrzeuge die älter als 20 Jahre sind, gestohlen worden. Bis Juni waren es immerhin 431 Fahrzeuge. Der Anstieg der Diebstähle setzt sich  seit 2007 kontinuierlich fort.

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Diebstahl - Sonntag, 04.12.2011 13:56

Profi-Rennrad Trek, Madone 6 (vormals Lance Armstrong) gestohlen

BAMBERG: Ein hochwertiges Profi-Rennrad vom Hersteller TREK in der Farbkombination gelb und schwarz im Wert von rund 14.500 Euro hat ein unbekannter Dieb am Montagmorgen am Bahnhofsplatz entwendet. Für Täterhinweise sind 1.000 € Belohnung ausgesetzt!

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Fahndung & Sicherstellung - Mittwoch, 25.01.2012 11:05

Geklauter Ford Mondeo aus Frankreich sichergestellt

NEUHAUS AM INN / LKRS. PASSAU: Am Montag, gegen 16.50 Uhr, wurde ein 39-jähriger Kroate mit seinem Ford Mondeo auf der BAB A 3 bei Neuhaus am Inn in Fahrtrichtung Österreich durch Schleierfahnder der Bundespolizei Passau einer Kontrolle unterzogen. An dem Ford waren deutsche Kurzzeitkennzeichen angebracht. Der Kroate hatte den Pkw in Deutschland gekauft und wollte diesen nach Österreich überführen.

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Versicherungsbarometer - Montag, 25.07.2011 09:27

Halbzeitbilanz 2011: Schaden- und Unfallversicherer

Die Schaden- und Unfallversicherer blicken zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Der Grund hierfür sind leicht steigende Betragseinnahmen und ein stagnierendes Schadenniveau. Das geht aus einer Hochrechnung für 2011 hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin veröffentlichte. Die Beiträge der Schaden- und Unfallversicherer steigen danach um 2,4 Prozent, die Aufwendungen für Schäden legen gegenüber dem Vorjahr um voraussichtlich 0,2 Prozent zu. Die Schaden-Kostenquote – die sogenannte Combined Ratio – wird in Höhe von 97 Prozent erwartet, das ist allerdings nur ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr.

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