Betrug - Dienstag, 05.07.2011 10:46

Warnhinweis - zusätzliche Briefkästen bei Banken montiert

Unbekannte Täter manipulierten am vergangenen Wochenende an zwei Ingolstädter Banken die jeweiligen Sicherheitsbriefkästen mit dem Ziel an ausgefüllte Überweisungsträger zu gelangen. Bereits am Samstagmorgen kurz nach 9 Uhr entdeckte ein Angestellter der Commerzbank in der Münchener Straße, dass im SB-Bereich der Bank von Unbekannten ein zusätzlicher Metallbriefkasten angebracht worden war. Am Einwurfschlitz des eigentlichen Sicherheitsbriefkastens der Bank befand sich ein Hinweis über eine angebliche Instandsetzung desselben. Der Bankangestellte informierte unverzüglich die Polizei über diese Manipulation. Die Beamten der Kripo Ingolstadt stellten den fremden Briefkasten sicher, der allerdings noch keine Überweisungsträger enthielt.

Auch in der Filiale der Sparda-Bank in der Münchener Straße wurde am Sonntagabend ein in gleicher Weise angebrachter fremder Briefkasten entdeckt. Hier hatte ein Kunde Verdacht geschöpft und die Polizei verständigt. Bis zum Eintreffen der Beamten hatten die Unbekannten allerdings das zusätzliche Behältnis bereits wieder entfernt.

Ob in diesen bereits weitere Überweisungsträger eingeworfen wurden, ist derzeit noch unklar. Kunden der betroffenen Bank, die im Zeitraum von Sonntag 17 Uhr bis Montag 3 Uhr, Überweisungsträger in den fremden Briefkasten eingeworfen haben, sind aufgerufen ihre Kontobewegungen zu überprüfen und sich bei ihrer Bank zu melden.

Die Ermittler der Kripo Ingolstadt vermuten, dass es sich bei der Anbringung dieser Fremdbriefkästen um Vorbereitungshandlungen zu einem Betrug handelt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit versuchen die unbekannten Täter auf diese Weise an ausgefüllte und unterschriebene Überweisungsträger zu gelangen. Diese werden mit dem Ziel verfälscht, Überweisungen auf Konten der Täter umzuleiten. Es ist nicht auszuschließen, dass auch an anderen Banken derartige Manipulationen von den Tätern versucht wurden oder noch versucht werden.

Die Kripo rät deshalb in diesem Zusammenhang zu besonderer Aufmerksamkeit und empfiehlt, im Zweifelsfall umgehend die Polizei zu verständigen.

Wer an den betroffenen Bankfilialen oder in deren Umfeld im Verlauf des vergangenen Wochenendes verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, kann diese unter der Tel.-Nr. 0841/9343-0 der Kripo Ingolstadt melden.

Tags: Abzockfallen, Betrug, Betrugsdelikte, Bin Raiding, Datenklau, Datenmissbrauch, Datensicherheit, Geldautomaten, Konsumentenschutz, Kontodaten, Nicht mit mir

Urteil der Woche - Donnerstag, 07.07.2011 19:54

Buntmetalldiebe zu empfindlichen Haftstrafen verurteilt

In einem Prozess am Landgericht Frankfurt (Oder) sind gegen die Mitglieder einer professionell agierenden Diebesbande am 30. Juni 2011 hohe Haftstrafen verhängt worden. Nach intensiven Ermittlungen war es der Bundespolizei gelungen, die Bande am 14. Juli 2010 auf frischer Tat festzunehmen.

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Brand - Dienstag, 01.05.2012 13:06

Vollbrand eines Porsche Cayenne

Am Freitag, 27.04.2012, gegen 22.45 Uhr, wurde ein rosa gefärbter Porsche Cayenne im Bereich des Euro-Industrieparks durch unbekannte Personen in Brand gesetzt. Die Auswertung einer Videoaufzeichnung ergab, dass aus einem fahrenden Auto ein Brandsatz auf den geparkten Porsche geworfen wurde. Das Kennzeichen ist jedoch unbekannt. Der Schaden beträgt ca. 50.000 Euro.

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Betrug - Samstag, 10.12.2011 18:31

Betrügereien durch Inkassounternehmen - Prävantionshinweis an die Bevölkerung

INGOLSTADT: Seit einiger Zeit versucht ein Inkassounternehmen in ganz Deutschland durch Telefonate oder Postsendungen die jeweiligen Empfänger einzuschüchtern und zur Zahlung unterschiedlicher Geldbeträge zu zwingen. Bundesweit gibt es mehr als 1000 Geschädigte. Auch bei der Kripo Ingolstadt gingen bereits 7 Anzeigen ein. Die unseriöse Firma verschickt Post und versucht zudem per Telefon einen Betrag von rund 100 Euro einzutreiben. Durch ein vermeintliches Telefongespräch, wäre ein Vertrag über die Teilnahme an Gewinnspielen abgeschlossen worden, dessen Kosten nun beglichen werden müssen.

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