Prävention - Montag, 31.08.2009 11:14

Bei jeder Anmietung sollten "klipp und klar" die Versicherungs- und Vertragsbedingungen geprüft werden. Seriöse Vermieter können schon allein aus Gründen für Haftpflicht-, Vollkasko- sowie Teilkaskoversicherung keine Schnäppchenpreise anbieten. Ein neuwertiger Porsche oder Ferrari muss als Selbstfahrervermietfahrzeug in den Fahrzeugpapieren ausgewiesen und beim Versicherer speziell für ein solches Risiko erfasst werden.
Liegt keine entsprechende Zulassung und Versicherungsbestätigung vor, dann lassen Sie lieber die Finger weg von den Schnäppchen für eine Tagesmiete zu 99,00 Euro.
Verfügt das Fahrzeug über eine längere HU als 12 Monate (Hauptuntersuchung/TÜV-Abnahme), dann spricht vieles dafür, dass hier ein privates - aber kein behördlich registriertes Selbstfahrervermietfahrzeug zur Nutzung überlassen wird.
Wenn Sie unsicher sind in der Bewertung dieser Fragen, der Vermieter die Details nicht transparent offenlegt, dann verzichten Sie lieber auf die Anmietung. Seriöse Vermieter legen die Karten offen auf den Tisch.
Dann gibt es auch im Schadenfall zu einer von Ihnen zu erbringenden Selbstbeteiligung keine Missverständnisse.
Tags: Beratung, Beratungspflichten, Kaskoversicherung, Konsumentenschutz, Nicht mit mir, Produktsicherheit, Proversicherer, Risikominimierung, Risikoprophylaxe, Versicherter muss zahlen, Vorbeugung
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