Diebesgüter - Donnerstag, 18.08.2011 12:48

LKA-Ermittler stellen mutmaßliche Hehlerware sicher - Eigentümer werden gesucht

Im Rahmen von Ermittlungen gegen mehrere Tatverdächtige wegen Urkundenfälschung und Hehlerei haben Ermittler des Landeskriminalamtes (LKA) Saarland wertvolle Uhren und Schmuck sichergestellt. Die Wertsachen konnten bisher noch nicht ihren rechtmäßigen Eigentümern zugeordnet werden. Die LKA-Fahnder hoffen nun, durch die Veröffentlichung von Fotos der mutmaßlichen Hehlerware zweckdienliche Hinweise zu erlangen.

Bereits seit Mitte des letzten Jahres haben Ermittler des Landeskriminalamtes eine Gruppe deutsch-polnischer Tatverdächtiger im Visier. Diese stehen im Verdacht, sich gefälschte polnische Personaldokumente und Führerscheine verschafft und weiterverkauft zu haben. Auch sollen sie unter Verwendung gefälschter Dokumente Straftaten, wie z. B. Betrug, begangen haben. Bei den Hauptverdächtigen handelt es sich um drei Männer und eine Frau im Alter von 20 bis 55 Jahren, von denen zwei deutsche und zwei polnische Staatsangehörige sind.

Sie haben ihren Wohnsitz in Saarbrücken. Andere Personen sollen als Helfer mitgewirkt haben. Im Laufe der Ermittlungen stießen die Angehörigen des LKA-Dezernates für Schleusungskriminalität auf Anhaltspunkte dafür, dass sich die mutmaßlichen Täter auch als Hehler betätigten. Anfang Oktober gelang es, in der Saarbrücker Wohnung eines 55-jährigen Mannes zahlreiche Brillanten sicherzustellen. Zudem hatte der 20-jährige Sohn ein Gewehr und drei Revolver im Besitz, für die er keine waffenrechtliche Erlaubnis vorweisen konnte.

Im Rahmen von Folgeermittlungen spürten die LKA-Beamten in Pfandleihhäusern wertvolle Uhren und Schmuck auf.

Auch diese Wertgegenstände (3 Uhren, 1 Halskette, 1 Anhänger und 9 Ringe), die von Mitgliedern der Gruppe dort hinterlegt worden waren, wurden beschlagnahmt.

Den Gesamtwert der Sicherstellung schätzen Sachverständige auf über 100.000,- Euro. Die Verdächtigen haben bisher keine Angaben über die Herkunft der Uhren und des Schmucks gemacht. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Wertsachen bei Straftaten erbeutet worden sind. Allerdings ist es bisher noch nicht gelungen, die Uhren und Schmuckstücke konkreten Delikten bzw. einem rechtmäßigen Eigentümer zuzuordnen.

Die LKA-Fahnder hoffen nun, durch die Veröffentlichung der Fotos der sichergestellten Wertgegenstände auf der Internetseite der saarländischen Polizei (http://www.polizei.saarland.de) weiterzukommen.

Sie bitten die Bevölkerung um Unterstützu

  • Wer erkennt auf den Fotos sein Eigentum wieder?
  • Wer kennt den Eigentümer einer Uhr oder eines Schmuckstücks?
  • Wer kann Hinweise auf eine Straftat im Zusammenhang mit den abgebildeten Wertgegenständen geben?

Hinweise bitte an das Landeskriminalamt unter der Rufnummer 0681/962-5602.

Die Fotos der Wertgegenstände befinden sich auch in der Datenbank "SECURIUS" des Bundeskriminalamtes. In dieser Datenbank erfassen bundesweit alle Polizeidienststellen sichergestellte Kunst- und Wertgegenstände aus dem In- und Ausland. Zu finden ist die Datenbank auf der Homepage des Bundeskriminalamtes unter www.bka.de.

Tags: Diebesbeute, Diebstahldatenbank, Diebstahlradar, Diebstahlregister, Schmuck, Sicherstellung

Urteil der Woche - Donnerstag, 07.07.2011 19:54

Buntmetalldiebe zu empfindlichen Haftstrafen verurteilt

In einem Prozess am Landgericht Frankfurt (Oder) sind gegen die Mitglieder einer professionell agierenden Diebesbande am 30. Juni 2011 hohe Haftstrafen verhängt worden. Nach intensiven Ermittlungen war es der Bundespolizei gelungen, die Bande am 14. Juli 2010 auf frischer Tat festzunehmen.

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Versicherungsbarometer - Montag, 25.07.2011 09:27

Halbzeitbilanz 2011: Schaden- und Unfallversicherer

Die Schaden- und Unfallversicherer blicken zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Der Grund hierfür sind leicht steigende Betragseinnahmen und ein stagnierendes Schadenniveau. Das geht aus einer Hochrechnung für 2011 hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin veröffentlichte. Die Beiträge der Schaden- und Unfallversicherer steigen danach um 2,4 Prozent, die Aufwendungen für Schäden legen gegenüber dem Vorjahr um voraussichtlich 0,2 Prozent zu. Die Schaden-Kostenquote – die sogenannte Combined Ratio – wird in Höhe von 97 Prozent erwartet, das ist allerdings nur ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr.

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Betrug - Samstag, 10.12.2011 18:31

Betrügereien durch Inkassounternehmen - Prävantionshinweis an die Bevölkerung

INGOLSTADT: Seit einiger Zeit versucht ein Inkassounternehmen in ganz Deutschland durch Telefonate oder Postsendungen die jeweiligen Empfänger einzuschüchtern und zur Zahlung unterschiedlicher Geldbeträge zu zwingen. Bundesweit gibt es mehr als 1000 Geschädigte. Auch bei der Kripo Ingolstadt gingen bereits 7 Anzeigen ein. Die unseriöse Firma verschickt Post und versucht zudem per Telefon einen Betrag von rund 100 Euro einzutreiben. Durch ein vermeintliches Telefongespräch, wäre ein Vertrag über die Teilnahme an Gewinnspielen abgeschlossen worden, dessen Kosten nun beglichen werden müssen.

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