Plagiate - Donnerstag, 18.08.2011 23:23

Zollfahndung vernichtet Arznei- und Dopingmittel sowie gefälschte Markentextilien

Die mit mehr als fünf Millionen weltweit größte, je sichergestellte Einzelmenge an Dopingmitteln, 250.000 Potenz- und 50.000 Schlankheitspillen sowie 20.000 gefälschte Markentextilien wurden in der Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt in Frankfurt am Main verbrannt. Zum Transport dieser Menge (rund 30 Tonnen) waren zwei Container mit einem Fassungsvermögen von 80 Kubikmetern erforderlich, was einer Menge von 350 Haus-Mülltonnen entspricht.

Vernichtung von Dopingmitteln

Die Ermittlungen der Frankfurter Zollfahnder gegen einen Dopinghändler aus dem Wetteraukreis sind abgeschlossen, der Täter wurde zwischenzeitlich zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Am 17. August 2011 stand nun die Vernichtung der in einer Lagerhalle im mittelhessischen Nidda sichergestellten Beweismittel an.

Mehr als fünf Millionen Tabletten, Kapseln und Ampullen mit Arzneimitteln, zu 95 Prozent Anabolika, sowie 500.000 Etiketten und Verpackungsmaterialen wurden in der Müllverbrennungsanlage Nordweststadt in Frankfurt am Main verbrannt.

"Das ist die weltweit größte Einzelsicherstellung von Dopingmitteln, die wir heute der Vernichtung zugeführt haben. Damit haben wir der internationalen Dopingszene einen empfindlichen Schlag versetzt, ein Erfolg für die Gesundheit vieler Menschen und die Fairness im Sport", sagt Hans-Jürgen Schmidt, Sprecher des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main.

Hintergrund

Die Staatsanwaltschaft Gießen und die Frankfurter Zollfahndung ermittelten von 2008 bis 2011 gegen den Betreiber des weltweit bekannten Label "IP" (International Pharmaceuticals), das Dopingmittel über ein internationales Netzwerk aus Indien und China bezog. Im September 2010 wurde das Lager durchsucht. Drei Lkws wurden benötigt, um die riesige Menge an Tabletten, Ampullen und Verpackungsutensilien abzutransportieren. Das Strafverfahren ist inzwischen rechtskräftig abgeschlossen. Die sichergestellten Beweismittel konnten nun vernichtet werden.

Aus einem Ermittlungsverfahren gegen zwei rumänische Stewardessen stammen rund 50.000 Schlankheitspillen mit dem gefährlichen Wirkstoff "Sibutramin". Die Frauen hatten die Pillen in ihrem Gepäck, als sie in Frankfurt am Main auf der Durchreise von China nach Rumänien aufgegriffen wurden. Aus sogenannten Großversenderverfahren resultieren 250.000 Potenzpillen, die in den letzten Monaten, vornehmlich im Internationalen Postfrachtzentrum am Frankfurter Flughafen, sichergestellt worden sind. Dabei handelt es sich um Sendungen aus China, die meist 50 bis 150 Pillen zum Inhalt hatten, von oft ein und demselben Versender stammen und deren Empfänger im gesamten Bundesgebiet verstreut sind.

Aus einem weiteren Ermittlungsverfahren der Zollfahndung stammen 20.000 gefälschte Markentextilien, vornehmlich der Marke "Tommy Hilfiger", die ebenfalls in den Kessel der Verbrennungsanlage wanderten. Diese Textilien, die, sofern sie in den Handel gelangt wären, einen wirtschaftlichen Schaden von geschätzten 1,5 Millionen Euro verursacht hätten, waren im Dezember 2010 in einer Spedition im Rhein-Main-Gebiet sichergestellt worden. Aufgrund der noch laufenden Ermittlungen konnnte zu Beschuldigten und weiteren Details keine Angaben gemacht werden.

Tags: Konsumentenschutz, Kopierschutz, Kurzmeldung, Markenpiraterie, Markenschutz, Plagiate, Prüfzeichen, Produktfälscher, Produktfälschungen, Produktkennzeichnung, Produktpiraterie, Produktschutz, Produktsicherheit, Produsa

Gefahren im Internet - Mittwoch, 11.01.2012 23:48

Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" prüfen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" zu überprüfen. Ab sofort ist eine solche Überprüfung mit Hilfe der Webseite www.dns-ok.de ganz einfach möglich. Die Webseite wird gemeinsam von der Deutschen Telekom, dem BSI und dem Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellt. Einfacher Test auf Webseite www.dns-ok.de von Deutscher Telekom, BSI und BKA.

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Produktwarnungen - Dienstag, 10.04.2012 07:40

Achtung Verletzungsgefahr: Rasentraktoren sind unter Umständen nicht zu stoppen

Verschiedene Aufsitzmäher unterschiedlicher Hersteller haben dasselbe Problem: ihr defekter Antrieb kann unter Umständen nicht gestoppt werden. Es handelt sich um Rasentraktoren der Marken Husquarna und Briggs &Stratton aus Amerika sowie der Marke Al-Ko aus Deutschland. Unfälle und Schnittverletzungen sind nicht auszuschließen.

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Diebstahl - Dienstag, 01.05.2012 14:00

Kompaktlader der Marke Gehl gestohlen

Husum: In der vorletzten Nacht wurde ein Kompaktlader von einem landwirtschaftlichen Gehöft in der Straße Blaue Reihe in 25836 Poppenbüll gestohlen. Es handelt sich um einen kleinen wendigen Lader mit Frontschaufel der Marke Gehl in den Farben weiß-gelb-rot. Für den Abtransport war ein Fahrzeug mit Verlademöglichkeit erforderlich. Eine Dieselhandpumpe der Marke Hornet mit einem gelben Schlauch entwendet. Zeugen, die Hinweise geben können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten die Polizei Garding Tel.: 04862-102310 zu informieren.

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