Versicherungsbarometer - Freitag, 11.09.2009 21:07

Verbraucherzentrale auf Kollisionskurs

Die Verbraucherzentrale (VZHH) sieht schwarze Löcher in der Transparenz der Lebensver-sicherungsprodukte und geht weiter auf Kollisionskurs. Der Vertrieb der Broschüre „Ampelcheck“ führte zunächst zu einer Untersagung des Vertriebes aufgrund einer einstweiligen Verfügung, die von der Debeka erwirkt wurde. Das Landgericht Berlin hat nun entschieden, dass die Debeka mangels unmittelbarer Betroffenheit gegen die Broschüre nicht vorgehen kann. Eigentlich wollten die Verbraucherschützer Transparenz mit ihrer Broschüre erzielen.

Das ist nach Ansicht der Richter nicht gelungen.

Die Richter meinten, dass das Werk indiskutable Inhalte trägt und im Grunde „Birnen mit Äpfeln“ vertauscht werden. Dementsprechend hagelt es auch Kritik aus den Reihen von Finanzwissenschaftlern und dem Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft.

Mit 444 Millionen Verträgen ist die Versicherungswirtschaft einer der größten   Risikoträger in Deutschland. Der GDV steht mit seinem Namen nicht nur für die Branche, sondern wie kein anderer Verband auch für das Geld der Versicherten.

Zu den Kritikern gehört auch Bert Rürup der das Vorgehen der Verbraucherzentrale mit einer schlichten Ampelfunktion zur Bewertung von Finanzprodukte als völlig untauglich bezeichnet.

Die Versicherungsbranche sieht sich mit ihrer Kritik an der Broschüre bestätigt. Das Unterliegen vor dem Landgericht Berlin geschah aus rein formalen Gründen.

Um Verbündete bei den Verbrauchern zu finden, muss die Verbraucherzentrale nun aus einer Vision ein klares Konzept entwickeln, damit der Verbraucher weit über den momentanen Lebensstreckenabschnitt sicher hinausblicken und den für sich richtigen Weg bei der Auswahl von Finanzprodukten einschlagen kann. Desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Bürger rechtzeitig und angemessen auf komplexe Situationen mittels eines „Ampelcheck“ reagieren kann.

Da bekanntlich das höchste Glück des Menschen die Befreiung von der Furcht ist, sollte die Verbraucher-zentrale zum Wohl der Bürger prüfen, ob nach Lage der Dinge, die Broschüre ihr eigentliches Ziel in einer soliden Beratung und Transparenz noch erfüllen kann. 

Die jetzige Konfrontation ist auch unter dem Licht der Verbandsklagen gegen die Versicherungsgesellschaften Deutscher Ring, Hamburg-Mannheimer, Iduna und Volksfürsorge zu sehen. Das Verfahren hat grundsätzliche Bedeutung und betrifft nach Schätzung der Verbraucherzentrale rund sieben Millionen Verbraucher und deren Ansprüche in Höhe von 3,5 Milliarden Euro.

Der Termin vor dem Landgericht Hamburg steht für den 25.09.2009 an.

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Diebstahl - Dienstag, 01.05.2012 14:00

Kompaktlader der Marke Gehl gestohlen

Husum: In der vorletzten Nacht wurde ein Kompaktlader von einem landwirtschaftlichen Gehöft in der Straße Blaue Reihe in 25836 Poppenbüll gestohlen. Es handelt sich um einen kleinen wendigen Lader mit Frontschaufel der Marke Gehl in den Farben weiß-gelb-rot. Für den Abtransport war ein Fahrzeug mit Verlademöglichkeit erforderlich. Eine Dieselhandpumpe der Marke Hornet mit einem gelben Schlauch entwendet. Zeugen, die Hinweise geben können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten die Polizei Garding Tel.: 04862-102310 zu informieren.

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Prävention - Freitag, 30.09.2011 07:35

Warnung an Studenten vor betrügerischen Wohnungsvermittlern

Der Beginn des Wintersemesters an den Hochschulen naht - gleichzeitig steigen die Zahlen eines Kriminalitätsphänomens, von dem hauptsächlich junge Studenten betroffen sind. Die jungen Leute fallen auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum Betrügern zum Opfer.

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Versicherungsbarometer - Montag, 25.07.2011 09:27

Halbzeitbilanz 2011: Schaden- und Unfallversicherer

Die Schaden- und Unfallversicherer blicken zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Der Grund hierfür sind leicht steigende Betragseinnahmen und ein stagnierendes Schadenniveau. Das geht aus einer Hochrechnung für 2011 hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin veröffentlichte. Die Beiträge der Schaden- und Unfallversicherer steigen danach um 2,4 Prozent, die Aufwendungen für Schäden legen gegenüber dem Vorjahr um voraussichtlich 0,2 Prozent zu. Die Schaden-Kostenquote – die sogenannte Combined Ratio – wird in Höhe von 97 Prozent erwartet, das ist allerdings nur ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr.

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