Versicherungsbarometer - Dienstag, 15.09.2009 09:07

Verband wehrt sich gegen Desinformationskampagne

In seinen Positionen (Nr. 68) geht der Verband in die Offensive. Von Desinformation um das Hinweis- und Informationssystem (HIS) ist die Rede. Den Kritikern teilt der Verband mit, dass das neue Online-System im Jahr 2011 an den Start gehen soll. Die langjährig verantwortliche Referenten, Bettina Huppenbauer, führt aus, dass die Hinweis- und Informationssysteme weder einen Automatismus bei der Vertrags- noch in der Schadenbearbeitung auslösen. Sie ärgert denn auch, dass schlichtweg falsche Aussagen zur Stimmungsmache gegen das Datensystem genutzt werden.

Eine Meldung im HIS führt nicht zur Ablehnung des Vertrages oder Schadenfall. Hier müssen gewichtige Gründe vorliegen, die aber nicht im System abgelegt sind. In den meisten Fällen sind dem Betroffenen die Auslöser und Gründe weiterer Nachfragen des Versicherers bekannt. Wenn bei den vorvertraglichen Informationen zum Risiko geschummelt oder Vorschäden verschwiegen werden, dann wundert sich niemand mehr über die beharrliche Prüfung, die dann auch zum Schutz der Versicherungsbestände in Ordnung geht.

Die Möglichkeit der Einholung einer Selbstauskunft haben mittlerweile 5.000 Versicherte wahrgenommen. Wie viele Auskünfte zur Löschung oder einer Beschwerde beim speichernden Unternehmen führten, wird nicht mitgeteilt. Bei 444 Millionen Versicherungsverträgen, 9,5 Millionen Einträgen in HIS und lediglich 5.000 Anfragen ist die Angst der Deutschen durch das System unberechtigt belastet zu werden, offensichtlich gering. Kein Daten- oder Verbraucherschützer konnte bisher belegen, dass Tausende von Verträgen nicht gezeichnet wurden. Aus Einzelfällen wird unzulässig auf eine branchenweite Vorgehensweise geschlossen, wobei in den jährlichen Datenschutzberichten so gut wie keine Fälle der Versicherungswirtschaft auftauchen. Das wunrdert nicht, weil die Versicherer in aller Regel Verträge abschließen und nicht verhindern.

Wichtig ist, dass der Verbraucher auch die Vorteile für sich erkennt. Wer möchte schon, dass unter der Verwendung seiner Daten ein geklautes oder totalgeschädigtes Fahrzeug zu weiteren Straftaten eingesetzt oder damit Doppelrechnungen gegenüber Versicherern vorgenommen werden.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter:

http://www.crimereport.de/news/artikel/252/

http://www.gdv.de/Publikationen/Periodika/Zeitschrift_Positionen/Positionen_68/uebersicht.html

Tags: Anti-Fraud-Management, arglistige Täuschung, Auftragsbrandstiftung, Autobumser, berechtigte Interessen der Versicherers, Betrug, Betrugsprüfung, Crime, Datenbanksystem, Dokumentationsdatenbank, Doppelabrechnung, Dublettenherstellung, Falschangaben der Laufleistung, fingierte Leasingverträge, fingierte Unfälle, GDV, geklonte Reisebusse, Gesamtverband d. dt. Versicherungswirtschaft, Hinweis- und Informationssystem, HIS, Identitätsfälschung, IKS, Kassengriff, Kfz-Kriminalität, Konsumentenschutz, manipulierte Verkehrsunfälle, Obliegenheitsverletzung, Prävention, Produktsicherheit, Schrottfrisierung, Studien zum Versicherungsbetrug, Unfallabsprache, unwahre Angaben, Versichertengemeinschaft, Versicherungsmissbrauch, vorgetäuschte Verkehrsunfälle, vorsätzlich falsche Angaben, Wahrheit oder Lüge

Produktwarnungen - Montag, 17.10.2011 08:00

Überhitzungsgefahr bei SAAB 9-3 und 9-5

Durch eine defekte Verbindung am Motorblock kann unter Umständen die Heizung der Modelle Saab 9-3 und 9-5 überhitzen und einen Brand im Fahrzeug verursachen.

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Urteil der Woche - Donnerstag, 07.07.2011 19:54

Buntmetalldiebe zu empfindlichen Haftstrafen verurteilt

In einem Prozess am Landgericht Frankfurt (Oder) sind gegen die Mitglieder einer professionell agierenden Diebesbande am 30. Juni 2011 hohe Haftstrafen verhängt worden. Nach intensiven Ermittlungen war es der Bundespolizei gelungen, die Bande am 14. Juli 2010 auf frischer Tat festzunehmen.

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Brand - Mittwoch, 28.12.2011 21:58

Brand in Tiefgarage - sieben Fahrzeuge stark beschädigt

BAD GRIESBACH.LKRS.ROTTAL-INN: Am Dienstag (27.12.2011) brannten in einer Tiefgarage eines Hotels in der Thermalbadstraße sieben Fahrzeuge zum Teil vollständig aus. Die Ermittler der Kripo Passau gehen von Brandstiftung aus. Es entstand Sachschaden von rund 150.000 Euro.

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Crimereport ist ein Nachrichtenportal. Das Kriminal-Magazin stellt aktuelle Informationen für die Versicherungs- und Sicherheitsbranche zur Verfügung. Als Ratgeber- und Themenportal im Bereich der Finanzwirtschaft werden umfassende Analysen, Meinungen und kompakte Themenschwerpunkte mit Hintergrundinformationen zur Verfügung gestellt, die auch für Verbraucher von großem Nutzen sind. Mit seinen Inhalten, Tools und Services orientiert sich Crimereport an den Bedürfnissen der User. Über aktuelle Risiken wird aufgeklärt. Mit dem Datenbanksystem des Nachrichtenportals liefert Crimereport einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung über die Versicherungskriminalität und damit in Zusammenhang stehender Delikte. Verbraucher werden sensibilisiert. In den Kernthemen werden weitere Informationen zur Verfügung gestellt. Der Inhaber war sechs Jahre Leiter der Abteilung Kriminalitäts- und Geldwäschebekämpfung im Gesamtverband d. dt. Versicherungswirtschaft. Zuvor war er 20 Jahre in der Versicherungsbranche in verschiedenen Führungsaufgaben mit Themen der Schadenabwicklung, Betrugsabwehr und des Risikomanagement befasst. Auf die Erfahrung aus über 3.200 Gerichtsverfahren kann zurückgegriffen werden. Den Kunden werden weitere Services zur Verfügung gestellt. Mit einer Mediathek, dem Archiv, der indivduellen Recherche, dem Expertenbranchenbuch und einem Kriminalmagazin werden weitere Hilfestellungen angeboten.

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