Gefahren im Internet - Dienstag, 15.09.2009 12:12

Gefälligkeitsschäden - Wahrheit oder Lüge

Nach einer Studie der TU Braunschweig fällt es den Verbrauchern schwer das Versicherungs-Chinesisch in Verträgen oder dem Schriftverkehr zu verstehen. Das ist problematisch, weil fast jeder Deutsche bis zu fünf Versicherungsverträgen in der Schublade hat und das Dickicht der juristisch notwendigen Inhalte kaum noch versteht. Der Sprachwissenschaftler, Günther Zimmermann hat mehrere Texte verglichen und Mängel festgestellt. Der Gesamtverband (GDV) bestreitet die Situation nicht, zumal der Ombudsmann hierauf schon häufiger hingewiesen hat.

Wenn der Verbraucher nicht mehr durch das Dickicht blickt, dann kommen schnell Erklärungen wie:

Meine Versicherung will nicht zahlen!

Unangenehm wird es, wenn ausgerechnet die Haftpflichtversicherung bemüht werden muss, um einen Schaden bei Freunden, Verwandten, Bekannten oder auch nur den Nachbarn zu melden. Im Netz wird dann gerne und offen über eine Modifikation des Schadenherganges diskutiert und gut gemeinte Hilfestellungen gegeben.

Anleitung zum Betrug

Im Format-Versicherung-Report wird das Thema unter Hilfestellung eines Maklers breit diskutiert. Format titelt dann auch, dass sie zeigen wie der jahrelang brave Versicherungskunde an sein Geld kommt, auch wenn die Schilderungen mit dem tatsächlichen Sachverhalt nichts mehr zu tun hat.

http://www.news.at/articles/0936/30/250191/format-versicherungs-report-wie-sie-schadensfall-ihr-geld

Entdeckungsrisiko

Blöd ist, wenn der Versicherer in die Prüfung der Sachverhalte vor Ort einsteigt, den Vorgang rekonstruiert oder beschädigte Sachen (z.B. Polstermöbel, Teppiche, Brillen, Elektronik) von Spurensicherungsexperten überprüfen lässt.

Die Tipps sind keine Hilfe, sondern verführen zur Lüge, die schnell zum Komplettverlust der Ansprüche und in eine Sackgasse führen.

Wichtigste Versicherung

Bei aller Kritik gilt, dass die Haftpflichtversicherung nicht nur vor berechtigten, sondern auch unberechtigten Ansprüchen schützt. Stellt der Versicherer die Lüge fest, droht nicht nur eine Kündigung. Wir bewegen uns dann schon im Vollzugsstadium des Versicherungsbetruges. Kommt es zu einer Verurteilung der Beteiligten, dann wird aus einer kleinen Sache ein gewichtiges Problem.

Lösung

Wer zukünftig sicher gehen will, der sollte Gefälligkeitsschäden einschließen. Die meisten Versicherer, wie Allianz, AXA, Debeka, HDI-Gerling, Generali oder R+V bieten ihren Kunden schon einen erweiterten Schutz.

Die Leistungen sind begrenzt auf 2.500 bis 10.000 Euro.

Tags: Beihilfe zum Versicherungsbetrug, Betrugsprüfung, Crime, Haftungsfallen, Produktsicherheit, Risikominimierung, Risikoprophylaxe, Versicherungsbarometer, Versicherungsberater, Versicherungsbetrug, Versicherungsmissbrauch, Versicherungsvermittler, Wahrheit oder Lüge

Brand - Montag, 12.07.2010 07:00

Sportwagen ausgebrannt

Ein 35 Jahre alter Sportwagen der Marke Dutton brannte komplett am 11.07.2010 an einem Feldweg der Landesstraße 228 komplett aus. Der 44-jährige Fahrzeughalter aus Erkelenz und sein 45-jähriger Beifahrer aus Mönchengladbach waren auf einer Rundfahrt. Die Männer bemerkten ein Ruckeln im Motorraum und danach eine Qualmentwicklung im Antriebsbereich.

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Produktwarnungen - Montag, 14.06.2010 11:37

Löschdecken mit Verletzungsrisiken

Bei Kleinbränden sind Löschdecken in Haushalten und Gewerbe ein sinnvoller Schutz. Das Schnellwarnsystem der Europäischen Union (Rapex) meldet allerdings vermehrt Gefahren, die selbst von der Nutzung einer Löschdecke ausgehen können. Die Sicherheitsstandards der einschlägigen europäischen Norm EN 1869 scheinen einige Hersteller nicht zu erfüllen. Vor dem Kauf einer Löschdecke sollte man sich entsprechend informieren, damit einem im Brandfall ein Produkt zur Verfügung steht, das nicht selbst nach wenigen Sekunden in Brand gerät.

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Prävention - Sonntag, 18.07.2010 09:26

Moderne Präventionarbeit bei der Brandenburger Polizei

Die Brandenburger Polizei setzt nun verstärkt auf die Arbeit im Präventionsbereich und hat in allen 15 Schutzbereichen Präventionsdienststellen eingerichtet.

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Crimereport ist ein Nachrichtenportal. Das Kriminal-Magazin stellt aktuelle Informationen für die Versicherungs- und Sicherheitsbranche zur Verfügung. Als Ratgeber- und Themenportal im Bereich der Finanzwirtschaft werden umfassende Analysen, Meinungen und kompakte Themenschwerpunkte mit Hintergrundinformationen zur Verfügung gestellt, die auch für Verbraucher von großem Nutzen sind. Mit seinen Inhalten, Tools und Services orientiert sich Crimereport an den Bedürfnissen der User. Über aktuelle Risiken wird aufgeklärt. Mit dem Datenbanksystem des Nachrichtenportals liefert Crimereport einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung über die Versicherungskriminalität und damit in Zusammenhang stehender Delikte. Verbraucher werden sensibilisiert. In den Kernthemen werden weitere Informationen zur Verfügung gestellt. Der Inhaber war sechs Jahre Leiter der Abteilung Kriminalitäts- und Geldwäschebekämpfung im Gesamtverband d. dt. Versicherungswirtschaft. Zuvor war er 20 Jahre in der Versicherungsbranche in verschiedenen Führungsaufgaben mit Themen der Schadenabwicklung, Betrugsabwehr und des Risikomanagement befasst. Auf die Erfahrung aus über 3.200 Gerichtsverfahren kann zurückgegriffen werden. Den Kunden werden weitere Services zur Verfügung gestellt. Mit einer Mediathek, dem Archiv, der indivduellen Recherche, dem Expertenbranchenbuch und einem Kriminalmagazin werden weitere Hilfestellungen angeboten.

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