- Mittwoch, 16.09.2009 12:19

Der Eingriff in die Aktivitäten des Fraud-Managements mindern das Leistungspotential der Abwehr und die Widerstandskraft gegen eine steigende Betrugswelle. Die Ironie liegt auch darin, dass eine Reduktion der Betrugsverluste nur durch anspruchsvolle Maßnahmen in der Kriminalitätsbekämpfung erreichbar ist.
Budgetkürzungen haben fatale Auswirkungen
Wer durch Budgetkürzungen am falschen Ende spart, darf sich nicht wundern, wenn die Betrügereien steigen. Die nun schon im vierten Jahr aufgelegte Studie belegt, dass nur durch einen gesunden Mix aus fachlich hochmotivierten Betrugsexperten und konsolidierter Technologien die Chance existiert, der Kriminalität zu begegnen.
Makaber klingt, dass bei 56 Prozent der an der Studie teilnehmenden Unternehmen bis zu der Welle der Budgeteinschnitte noch ein drastischer Rückgang der Verluste bestätigt werden konnte.
Sicherheitserwartungen der Kunden wird arg strapaziert
Kriminalitätsbekämpfung stellt für die Kunden die Verbindung zu Sicherheit und Vertrauen her. In der Finanzkrise stehen die Sicherheit und das Image der Banken in einem besonderen Fokus der Kunden. Kriminalitätsbekämpfung hat ihren Wert. Der Autor der Studie, David Dixon war zuvor 10 Jahre bei der Bank of Montreal für Fraud zuständig. Danach war er Direktor bei Bearing Point für den Bereich „Kriminalitäts- und Geldwäschebekämpfung“.Dixon ist ein Kenner der Materie und warnt eindringlich vor einer Reduktion der Anti-Fraud-Strategie (AFM/AML).
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