Prävention - Donnerstag, 17.09.2009 09:46

Kriminalitätsbekämpfung (k)ein Problem.....

In einer aktuellen Forsa-Studie wurden 1.009 Bürger befragt. 75 Prozent hielten eine Lockerung des Datenschutzes in den Deliktbereichen Internet für zumutbar. 73 Prozent sprechen sich für eine stärkere Videoüberwachung aus. Zwei von drei Deutschen halten die Bekämpfung der Kriminalität für unzureichend.

Aus den jüngsten Studien „Sicherheit in Deutschland“ und „Die Ängste der Deutschen 2009“ ergibt sich keine klare Gemengelage zum Sicherheitsgefühl.

Das Vertrauen der Bürger in den staatlichen Vollkaskoschutz scheint angekratzt.

Dementsprechend äußerte sich auch der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar kritisch zu der Feststellung des Deutschen Beamtenbundes (dbb), dass die Sicherheit vor Datenschutz gehen würde.

Während in der R+V Studie die Deutschen die Gefahr einmal Opfer einer Straftat zu werden mit 24 Prozent einschätzen, sind nach der Forsa-Studie 61 Prozent der Auffassung, dass die Kriminalität zugenommen hat. Insgesamt fühlen sich jedoch 90 Prozent an ihrem eigenen Wohnort sicher. Das Risiko terroristischer Anschläge schätzten die Befragten mit 46 Prozent ein.

Interessant ist, dass die Themen Kriminalitätsbekämpfung, Klimaschutz und der Schutz vor Missbrauch persönlicher Daten offensichtlich bei den Bürgern einen gleichen Stellenwert einnehmen. Nach dem Ranking liegen sie allesamt auf Platz 5, was dann auch den Bundesdatenschutzbeauftragen wieder zu beruhigen scheint. Eines wird klar, dass auch er natürlich mehr Sicherheit einfordert, aber über das "Wie, Wann und "Wer" diese herstellen muss, wird gestritten.

Das Sicherheitsbedürfnis der Bürger wird nach Ansicht des dbb unterschätzt. Der Bund der Kriminalbeamten (BDK) weist mit seiner Kampagne „Tatort Deutschland“ seit Monaten auf die Lage der Kriminalitätsbekämpfung hin. Nach Ansicht des dbb und BDK wird mit den Studien untermauert, dass die Bürger längst erkannt haben, dass zu wenig Beamte zu viele Delikte auf einmal bearbeiten müssen. Im Grünbuch „Zukunftsforum öffentliche Sicherheit“ wurden die Fragen, die einer dringenden Beantwortung bedürfen, gestellt.

Den Bürgern sollte klipp und klar mitgeteilt werden, dass ein Vollkaskoschutz
von den Sicherheitsbehörden nicht gewährleistet werden kann.

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.crimereport.de/news/artikel/283/

http://www.crimereport.de/news/artikel/281/

http://www.crimereport.de/news/artikel/261/

http://www.zukunftsforum-oeffentliche-sicherheit.de/gb-downloads/

Tags: Angst der Deutschen, Anti-Fraud-Management, Anti-Money-Laundering, Deutscher Beamtenbund, Dokumentationsdatenbank, El-Kaida, Emailsicherheit, Forsa-Studie, Informationsfreiheit, Konsumentenschutz, Landesdeligiertentag, Lücken im System, Marktanalyse, R+V Studie, Sicherheit, Sicherheitsgefühl, Täterverhalten, Terrordatei, Terrornetzwerk, Vertrauen, Videoüberwachung

Betrug - Samstag, 10.12.2011 18:31

Betrügereien durch Inkassounternehmen - Prävantionshinweis an die Bevölkerung

INGOLSTADT: Seit einiger Zeit versucht ein Inkassounternehmen in ganz Deutschland durch Telefonate oder Postsendungen die jeweiligen Empfänger einzuschüchtern und zur Zahlung unterschiedlicher Geldbeträge zu zwingen. Bundesweit gibt es mehr als 1000 Geschädigte. Auch bei der Kripo Ingolstadt gingen bereits 7 Anzeigen ein. Die unseriöse Firma verschickt Post und versucht zudem per Telefon einen Betrag von rund 100 Euro einzutreiben. Durch ein vermeintliches Telefongespräch, wäre ein Vertrag über die Teilnahme an Gewinnspielen abgeschlossen worden, dessen Kosten nun beglichen werden müssen.

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Fahndung & Sicherstellung - Samstag, 14.04.2012 16:07

Gestohlene Luxuswagen sichergestellt

Schlag auf Schlag geht es momentan bei den Schleierfahndern bei ihrer Suche nach gestohlenen Fahrzeugen. Am Donnerstag, 12.04.2012, konnten Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim nun schon den dritten Wagen innerhalb zweier Wochen aus dem Verkehr ziehen. Diesmal griffen sich die Fahnder einen hochwertigen BMW X 6 heraus.

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Produktwarnungen - Dienstag, 10.04.2012 07:40

Achtung Verletzungsgefahr: Rasentraktoren sind unter Umständen nicht zu stoppen

Verschiedene Aufsitzmäher unterschiedlicher Hersteller haben dasselbe Problem: ihr defekter Antrieb kann unter Umständen nicht gestoppt werden. Es handelt sich um Rasentraktoren der Marken Husquarna und Briggs &Stratton aus Amerika sowie der Marke Al-Ko aus Deutschland. Unfälle und Schnittverletzungen sind nicht auszuschließen.

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