Prävention - Samstag, 19.09.2009 12:51

Das Geschäft mit dem kalkulierten Tod

New York

Pietätlos oder kreativ. Mit dem kalkulierten Tod wollen Banker nach einer Mitteilung des Insurance Information Institut der USA zu einem neuen Millionengeschäft durchstarten. Nach dem gescheiterten Abenteuer der Vermittlung von Hauskrediten an finanzschwache Eigenheimkäufer interessieren sich die Banker nun für Lebensversicherungen. Das Produkt wollen sie nicht verkaufen, sondern von schwerkranken Menschen und Senioren abkaufen, damit sich diese noch ein paar schöne Tage machen, einen langgehegter Traum in Erfüllung geht oder die Kosten der Behandlung bezahlen können.

Das Geld ist knapp und die Banker versuchen offenbar mit allen Mitteln, neue Einnahmequellen zu erschließen. Ausgerechnet am Tod wollen die Banken viel verdienen. 

Ein Riesengeschäft für Anleger und Investoren?

In den USA sind immerhin 26 Billionen Dollar in Lebenspolicen investiert. Ein riesiger Markt, wenn man sich die laufenden Diskussionen um die Aufrechterhaltung der Krankenversorgung betrachtet.

Die ersten Alarmmeldungen aus New York erinnern dann auch gleich an das unmoralische Marketing von Life Benefit aus Großbritannien, die vor Jahren mit dieser Geschäftsidee in Deutschland todkranke Menschen umwarb.

Totgeglaubte leben länger......

Das Geschäft basierte darauf, dass der Kunde eine schwere unheilbare Krankheit hat, die sich im fortgeschrittenen Stadium (Krebs, Aids) befindet und die Lebenserwartung als kurz eingeschätzt werden konnte. Die Auszahlung lag immer weit unter der Leistung im Todesfall.

Policenbündelung im großen Stil

Dieses Modell wollen die Banker in den USA wohl reaktivieren und erweitern als Anleger und Investorenmodell. Je kürzer der Versicherte lebt, desto höher der Gewinn. Das Risiko für die Investoren liegt darin, dass dieser Plan zu Verlusten führt, wenn der Totgeglaubte länger lebt.

Alternativen: Der Verkauf einer gebrauchten Police?

Inwieweit der Versicherungsnehmer ein Interesse am Ausstieg durch Storno zum Rückkaufswert oder Verkauf hat, dürfte in erster Linie davon abhängen, ob er sich beim Verkauf (z.B. an cash.life oder andere Anbieter) oder dem Storno sich besser steht. Der Unterschied zu dem jetzt in den USA angeboten Investorenodell liegt klar auf der Hand.

Die Versicherungspolice wird als langfristige Kapitalanlage gesehen und nicht auf den Tod der versicherten Person spekuliert.

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Prävention - Sonntag, 18.07.2010 09:26

Moderne Präventionarbeit bei der Brandenburger Polizei

Die Brandenburger Polizei setzt nun verstärkt auf die Arbeit im Präventionsbereich und hat in allen 15 Schutzbereichen Präventionsdienststellen eingerichtet.

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Produktwarnungen - Montag, 14.06.2010 11:37

Löschdecken mit Verletzungsrisiken

Bei Kleinbränden sind Löschdecken in Haushalten und Gewerbe ein sinnvoller Schutz. Das Schnellwarnsystem der Europäischen Union (Rapex) meldet allerdings vermehrt Gefahren, die selbst von der Nutzung einer Löschdecke ausgehen können. Die Sicherheitsstandards der einschlägigen europäischen Norm EN 1869 scheinen einige Hersteller nicht zu erfüllen. Vor dem Kauf einer Löschdecke sollte man sich entsprechend informieren, damit einem im Brandfall ein Produkt zur Verfügung steht, das nicht selbst nach wenigen Sekunden in Brand gerät.

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Diebstahl - Freitag, 09.07.2010 21:01

Umfangreiches Werkzeug gestohlen

In der Nacht zum Freitag wurden in Löhne drei Fahrzeuge eines Dachdeckerunternehmens an der Lübbecker Str. aufgebrochen. Aus den Fahrzeugen wurde umfangreiches Werkzeug gestohlen. Neben Akku-Bohrhämmern waren auch Bohrschrauber, Hand- und Kettensägen sowie Schlagbohrmaschinen das Ziel der Täter.

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