Diebstahl - Donnerstag, 24.09.2009 16:32

Transponderklonie - eine Bedrohung für den Diebstahlschutz

In sechs Schritten zum Transponderklon. Mit dem nun auf dem Markt erhältlichen Crypto II müssen sich 28 Fahrzeughersteller und deren Sicherheitszertifizierer  um den unsichtbaren Diebstahlschutz der elektronischen Wegfahrsperren ernsthafte Gedanken machen.

In weniger als 3 Minuten sind fast alle gängigen Cryptotransponder zu klonen. Das betrifft immerhin fast 300 Fahrzeugmodelle und weltweit etwa 48% aller Wegfahrsperren.

Wettrüsten um die Sicherheit

Lange Zeit hatte die Autoindustrie die Nase vorn bei der Entwicklung und dem Einsatz der Cryptotransponder-Technologie.

Mit der Erfindung der elektronischen Wegfahrsperre hatten die Hersteller nicht nur die Diebe, sondern auch die Schlüsselindustrie und ihre Kunden im Griff.

Monopol hatte Vorteile für die Sicherheit

Nach einem Schlüsselverlust konnte nur der Hersteller weiterhelfen. Das war für den Konsumenten nicht immer günstig, aber eine sichere Bank in der Dokumentation zum Nachweis der Anzahl vorhandener bzw. bestellter Fahrzeugschlüssel oder anderer sicherheitsrelevanter Teile. Crypto II fordert die Autohersteller heraus.

Premiumklasse – auch (k)ein Problem…….

Selbst Automobilhersteller der Premiumklasse konnten sich bei einem Test davon überzeugen, dass das mitgebrachte Werksfahrzeug aus der neuesten Serie mit dem Transponderklon ohne Probleme gestartet werden konnte.

Verbraucherschutz

Im Ausland wird der Crypto II verstärkt in Schlüsselfachgeschäften bereits eingesetzt. Der Vertrieb in Deutschland kommt seit der Eisenwarenmesse in Köln in Gang.

Fahrzeugdokumentationsdatenbank (FDok)

Die ausgefeilte und lückenlose Fahrzeugdokumentationsdatenbank (FDok) der Autohersteller könnte einen gewichtigen Knacks erhalten. Die Schlüsselfachgeschäfte sind den hohen Sicherheitsanforderungen der Hersteller nicht unterworfen und auch mit deren FDok-Datenbanksystemen nicht vernetzt.

Sicherheitsstandard muss erhalten bleiben

Volkswirtschaftlich ist es extrem wichtig, dass der erreichte Sicherheitsstandard und die Kontrollfunktionen erhalten bleiben. Es ist dafür Sorge zu tragen, dass der sichere Autokauf und Diebstahlschutz nicht zum Lotteriespiel werden. Der Verbraucher muss den Überblick behalten, damit keine ungeklärte Anzahl von geklonten Cryptotrans-ponder mit dem Fahrtberechtigungssystem kommunizieren kann.

Tipps zum Eigenschutz

Fahrzeugkäufer sollten sich bestätigen lassen, dass die Anzahl der Fahrzeugschlüssel der Erstausstattung des Herstellers entsprechen. Ersatzbeschaffte Schlüssel sollten separat dokumentiert werden. Lassen Sie sich schriftlich bestätigen, dass keine weiteren Fahrzeugschlüssel im Umlauf sind. Eine beidseitige Kopie der Fahrzeugschlüssel mit Unterschrift des Verkäufers ist zu empfehlen. Beim markengebundenen Händler kann zusätzlich mittels Diagnosegerät eine Überprüfung zum Ist-Stand der Schlüsselkonfiguration erstellt werden. Dann sehen Sie schwarz auf weiß, dass keine zusätzlichen Schlüssel angelernt bzw. sich ein Hinweis findet für eine Sperre der Schlüsselbahn. Das wäre ein sicheres Zeichen dafür, dass ein Schlüssel abhandenkam, der jetzt irgendwie zum vollständigen Satz komplettiert wurde. Die Erklärungen des Verkäufers sollten zu diesen Umständen dokumentiert werden. Bei einigen Herstellern ist auch die Kilometerleistung am Schlüsseltransponder auslesbar. Hierüber können Sie zumindest einschätzen, welcher der Schlüssel hauptsächlich gebraucht wurde und ob die Laufleistung auch mit dem Tachostand im Einklang steht.

Kein absoluter Schutz, aber wer nichts zu verbergen hat, der wird Ihnen beim Autokauf die Karten auf den Tisch legen.

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Brand - Montag, 12.07.2010 07:00

Sportwagen ausgebrannt

Ein 35 Jahre alter Sportwagen der Marke Dutton brannte komplett am 11.07.2010 an einem Feldweg der Landesstraße 228 komplett aus. Der 44-jährige Fahrzeughalter aus Erkelenz und sein 45-jähriger Beifahrer aus Mönchengladbach waren auf einer Rundfahrt. Die Männer bemerkten ein Ruckeln im Motorraum und danach eine Qualmentwicklung im Antriebsbereich.

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Produktwarnungen - Montag, 14.06.2010 11:37

Löschdecken mit Verletzungsrisiken

Bei Kleinbränden sind Löschdecken in Haushalten und Gewerbe ein sinnvoller Schutz. Das Schnellwarnsystem der Europäischen Union (Rapex) meldet allerdings vermehrt Gefahren, die selbst von der Nutzung einer Löschdecke ausgehen können. Die Sicherheitsstandards der einschlägigen europäischen Norm EN 1869 scheinen einige Hersteller nicht zu erfüllen. Vor dem Kauf einer Löschdecke sollte man sich entsprechend informieren, damit einem im Brandfall ein Produkt zur Verfügung steht, das nicht selbst nach wenigen Sekunden in Brand gerät.

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Diebstahl - Freitag, 09.07.2010 21:01

Umfangreiches Werkzeug gestohlen

In der Nacht zum Freitag wurden in Löhne drei Fahrzeuge eines Dachdeckerunternehmens an der Lübbecker Str. aufgebrochen. Aus den Fahrzeugen wurde umfangreiches Werkzeug gestohlen. Neben Akku-Bohrhämmern waren auch Bohrschrauber, Hand- und Kettensägen sowie Schlagbohrmaschinen das Ziel der Täter.

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