Betrug - Mittwoch, 30.09.2009 11:24

Ein 31-jähriger Rechtsanwalt sitzt seit Wochen in Haft. Nach dem Stand der Ermittlungen wird ihm bandenmäßiger Betrug in 36 Fällen vorgeworfen.
Die Unfälle zu Lasten des Deutschen Büros „Grüne Karte“ sollen sich alle im grenznahen Bereich abgespielt haben. Es handelt sich um Crashs aus der Trickkiste.
Unfallgeschädigte Fahrzeuge wurden reihenweise aus dem Internet gekauft und in der Völklinger Werkstatt optisch aufbereitet. Neben den Fahrzeugen wurden auch die vermeintlichen Unfallkontrahenten durch Kontakte nach Italien, Frankreich und Belgien beschafft.
Für den Papierunfall erhielten die kriminellen Versicherungsnehmer im Durchschnitt zwischen 700 und-1.500 Euro. Den Rest besorgten die Sachverständigen und Anwälte. Die machten aus einem kleinen Schaden
erst ein richtiges Geschäft.
Der festgenommene Anwalt beteuert seine Unschuld.
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