Gefahren im Internet - Freitag, 02.10.2009 20:13

Hohe Haftstrafen für Unternehmerpaar

Mainz/Köln

Wegen gewerbsmäßigen Betrugs ist ein Unternehmerpaar zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Das Gaunerpaar wurde am Dienstag vor dem Landgericht Mainz zu fünfeinhalb und viereinhalb Jahren für fingierte Werbeaufträge im Wert von 750.000 Euro verurteilt.

Der Trick, eine alte "Kölner Masche" die die Polizeibehörden schon seit den 90 er Jahren beschäftigt.

Anfangs werden Adressen von Firmen oder Gewerbetreibenden aus Broschüren heraus gesucht. Das Unternehmerpaar hat sich dann als Herausgeber jener Broschüren gemeldet und eine Verlängerung des Werbevertrages angeboten – darauf fielen zahlreiche Kunden herein. Gedruckt wurde fast nichts.

Der Polizei und Staatanwaltschaft Köln ist gleich ein ganzer Ring von Betrügern ins Netz gegangen. Diese Gruppe hatte sich ebenso spezialisiert auf das Anwerben des Folgedruckes einer Anzeige für ein weiteres Jahr.

Die meisten Kunden verneinten und erhielten kurz nach dem Gespräch einen Faxvordruck in dem das telefonisch erörterte dokumentiert wurde (Kein Folgedruck oder Zweitauflage entfällt). Mit dem Rückfax sollte das Einverständnis bestätigt werden.

Hinterlistig wurde hier nicht nur die Unterschrift sondern auch die Bankverbindung zu Zuordnungszwecken angefordert. Die Abbuchungen von 500-800 Euro ließen nicht lange auf sich warten.

Beide Fälle zeigen, dass sich die „Kölner Masche“ in verschiedenen Facetten weiterentwickelt.

Tipp:

Selbständigen und Gewerbetreibenden wird daher dringend empfohlen, gründlich zu prüfen, an wen und in welchem Zusammenhang sie ihre Bankdaten herausgeben. Prüfen Sie die Abbuchungen auf den Kontoauszügen regelmäßig, damit ggf. das Rücklastschriftverfahren noch fristgerecht veranlasst werden kann. Bei ungerechtfertigter Verwendung oder Weiterleitung von Bankdaten sollte sofort Strafanzeige erstattet werden.

Tags: Betrug, Crime, Etikettenschwindel, Firmenhülle, Handel unter fremden Namen, Identitätsfälschung, Identitätsschwindel, Internetkriminalität, Kurzmeldung, massenhafte Betrug, Nicht mit mir, Risikominimierung, Sicherheitslücke, unbedarfte Opfer

Versicherungsbarometer - Montag, 25.07.2011 09:27

Halbzeitbilanz 2011: Schaden- und Unfallversicherer

Die Schaden- und Unfallversicherer blicken zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Der Grund hierfür sind leicht steigende Betragseinnahmen und ein stagnierendes Schadenniveau. Das geht aus einer Hochrechnung für 2011 hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin veröffentlichte. Die Beiträge der Schaden- und Unfallversicherer steigen danach um 2,4 Prozent, die Aufwendungen für Schäden legen gegenüber dem Vorjahr um voraussichtlich 0,2 Prozent zu. Die Schaden-Kostenquote – die sogenannte Combined Ratio – wird in Höhe von 97 Prozent erwartet, das ist allerdings nur ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr.

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Betrug - Samstag, 10.12.2011 18:31

Betrügereien durch Inkassounternehmen - Prävantionshinweis an die Bevölkerung

INGOLSTADT: Seit einiger Zeit versucht ein Inkassounternehmen in ganz Deutschland durch Telefonate oder Postsendungen die jeweiligen Empfänger einzuschüchtern und zur Zahlung unterschiedlicher Geldbeträge zu zwingen. Bundesweit gibt es mehr als 1000 Geschädigte. Auch bei der Kripo Ingolstadt gingen bereits 7 Anzeigen ein. Die unseriöse Firma verschickt Post und versucht zudem per Telefon einen Betrag von rund 100 Euro einzutreiben. Durch ein vermeintliches Telefongespräch, wäre ein Vertrag über die Teilnahme an Gewinnspielen abgeschlossen worden, dessen Kosten nun beglichen werden müssen.

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Prävention - Freitag, 30.09.2011 07:35

Warnung an Studenten vor betrügerischen Wohnungsvermittlern

Der Beginn des Wintersemesters an den Hochschulen naht - gleichzeitig steigen die Zahlen eines Kriminalitätsphänomens, von dem hauptsächlich junge Studenten betroffen sind. Die jungen Leute fallen auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum Betrügern zum Opfer.

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