- Dienstag, 06.10.2009 13:01

Fortgesetzter Versicherungsbetrug

Rheine/Ibbenbüren

Auf gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Betrug lautete die Anklage zu siebzehn 17 vollendeten und 5 versuchten Abrechnungen gegenüber ihren Unfallversicherungen. Nach dem Tatplan des 45-jährigen aus Ibbenbüren und seinem 44-jährigen Komplizen sollten vom 21. Dezember 2007 bis zum 29.Januar 2008 wegen eines Treppensturzes die zuvor abgeschlossenen Unfallversicherer abkassiert werden.

Für den mittlerweile amtsbekannten Ibbenbürener beantragte die Staatsanwaltschaft zwei Jahre und 6 Monate. 17 Versicherungen hatten 16.400 Euro ausgezahlt. Fünf Fälle blieben im Versuchsstadium stecken.

Im Februar war er noch wegen gleichgelagerter Fälle vor dem Amtsgericht Ibbenbüren zu einem Jahr und sechs Monaten verurteilt worden. Trotz der erheblichen kriminellen Energie zum Abschluss der Unfallversicherungen und der Abrechnung der fiktiven Verletzungsfolgen, wollte Richter Langhans am Freitag dem Antrag der Staatsanwaltschaft nicht entsprechen.

Auf zwei Jahre Bewährung und 170 Sozialstunden wurde er verurteilt. Ein mildes Urteil für über 40 betrügerische Abrechnungen.

Für den zweiten Angeklagten sprach, dass der Hauptinitiator den alleinigen Tatplan einräumte und dieser selbst mit dem Gesetz noch nicht in Konflikt gestanden hatte. Als Hartz-IV-Empfänger hatte er schon mit Rückzahlungen an die Versicherer begonnen, so dass er wegen der Vergehen zu zehn Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung und 120 Sozialstunden verurteilt wurde.

Tags: Beihilfe zum Versicherungsbetrug, Betrug, Betrugsprüfung, Crime, Doppelabrechnung, Geständnis, Regress, Richterspruch, Unfallversicherung, Urteile, Verletzung, Versichertengemeinschaft, Versicherungsbetrug, Versicherungsmissbrauch, Vortäuschen von Straftaten

Produktwarnungen - Dienstag, 10.04.2012 07:40

Achtung Verletzungsgefahr: Rasentraktoren sind unter Umständen nicht zu stoppen

Verschiedene Aufsitzmäher unterschiedlicher Hersteller haben dasselbe Problem: ihr defekter Antrieb kann unter Umständen nicht gestoppt werden. Es handelt sich um Rasentraktoren der Marken Husquarna und Briggs &Stratton aus Amerika sowie der Marke Al-Ko aus Deutschland. Unfälle und Schnittverletzungen sind nicht auszuschließen.

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Betrug - Samstag, 10.12.2011 18:31

Betrügereien durch Inkassounternehmen - Prävantionshinweis an die Bevölkerung

INGOLSTADT: Seit einiger Zeit versucht ein Inkassounternehmen in ganz Deutschland durch Telefonate oder Postsendungen die jeweiligen Empfänger einzuschüchtern und zur Zahlung unterschiedlicher Geldbeträge zu zwingen. Bundesweit gibt es mehr als 1000 Geschädigte. Auch bei der Kripo Ingolstadt gingen bereits 7 Anzeigen ein. Die unseriöse Firma verschickt Post und versucht zudem per Telefon einen Betrag von rund 100 Euro einzutreiben. Durch ein vermeintliches Telefongespräch, wäre ein Vertrag über die Teilnahme an Gewinnspielen abgeschlossen worden, dessen Kosten nun beglichen werden müssen.

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Versicherungsbarometer - Montag, 25.07.2011 09:27

Halbzeitbilanz 2011: Schaden- und Unfallversicherer

Die Schaden- und Unfallversicherer blicken zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Der Grund hierfür sind leicht steigende Betragseinnahmen und ein stagnierendes Schadenniveau. Das geht aus einer Hochrechnung für 2011 hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin veröffentlichte. Die Beiträge der Schaden- und Unfallversicherer steigen danach um 2,4 Prozent, die Aufwendungen für Schäden legen gegenüber dem Vorjahr um voraussichtlich 0,2 Prozent zu. Die Schaden-Kostenquote – die sogenannte Combined Ratio – wird in Höhe von 97 Prozent erwartet, das ist allerdings nur ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr.

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