Brand - Samstag, 20.06.2009 18:09
Mit diesem Gemisch wurde allein ein Gebäudeschaden von über 10 Millionen Euro angerichtet. Gegen die Drahtzieher, den 28-jährigen Ex-Firmenchef und den Vater seiner Ex-Freundin wurde vor dem Landgericht Duisburg verhandelt.
40 Mitarbeiter hatten damals ihren Job verloren. Die als Versicherungsbetrug geplante Brandaktion ging schief. Polizei und Feuerwehr stellten damals schnell fest, dass das Feuer durch Brandstiftung entstand. Der Komplize sollte 20 Prozent der Versicherungssumme erhalten – doch der Versicherer zahlte nicht.
Nach dem Geständnis sollen mehrere 100.000 Euro geflossen sein, weil der Mitangeklagte mit seinen Hintermännern gedroht habe. Als der Druck zu groß wurde- ging der Anstifter selbst zur Polizei. Das Osterfeuer am 19. März 2003 hat sich für die Angeklagten nicht gelohnt.
Am 01.04.2009 verurteilte das Duisburger Landgericht den Juniorchef zu drei Jahren Haft. Der Mitangeklagte wurde aufgrund weiterer früherer Verurtei-lungen sogar zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Ein 35-jähriger Mittäter war im Januar 2008 schon verurteilt worden, er hatte geschildert, wie sie den Juniorchef und dessen Großmutter bedrohten um horrende Summen zu kassieren.
Tags: Auftragsbrandstiftung, Betrug, Crime, Urteile, Versicherungsbetrug, Versicherungsmissbrauch, Vortäuschen von Straftaten
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