Versicherungsbarometer - Sonntag, 11.10.2009 17:10

Finanzkrise hinterlässt Spuren bei den Qualitätsanforderungen

In Zusammenarbeit mit der Öffentlichen Versicherung Braunschweig und der Universität Münster, Prof. Dr. Klaus Merten, wurde nun zum zweiten Mal ein Ausbildungsatlas für die Versicherungs- und Finanzbranche erstellt. 32 Versicherer beteiligten sich an der Studie. Die Krise hat auf den verschiedenen Ebenen eklatante Mängel der Finanzdienstleistungsbranche offenkundig werden lassen, so dass die 208 befragten Personalverantwortlichen im Hinblick auf die Ausbildung der  Mitarbeiter einen konkreten Handlungsbedarf sehen. (55,3%).

Dieser konkretisiert sich in der Forderung, dass vor allem die fachliche Qualifikation durch Transparenz (56,2 %), Glaubwürdigkeit (25%) und mehr Verständlichkeit (12,5) zu stärken ist . Rund 10 Prozent sehen einen Bedarf, den Beruf attraktiver zu gestalten. Gefragt nach den konkreten Veränderungen, die die Finanzkrise bewirkt hat, nannten die befragten Ausbildungsverant-wortlichen erwartbar die negativen Auswirkungen auf Image, Vertrauen und Risikobereitschaft der Kunden (36,2%).

Trend in der Ausbildung von Mitarbeitern

Auch hier hat die Versicherungsbranche an Glanz eingebüsst. Die Ausbildungs-verantwortlichen gehen davon aus, dass die Zahl der Bewerber zukünftig weiter abnimmt 57,2 (2008: 52,4%). Ein Grund könnte darin liegen, dass die Versicherungen ihre Ausbildungstüren zum überwiegenden Teil nur noch Abiturienten öffnen.

Neuer Trend in den Qualifikationsanforderungen

Bei den grundsätzlich geforderten Qualifikationen ist ein sich verfestigendes Ergebnis zu 2008 erkennbar. Neben der Fachkompetenz (50 %) ist es vor allem die kommunikative Fähigkeit (39,6), die der Versicherungsmitarbeiter mitbringen sollte.

Kunden gewinnen – mit mehr Ehrlichkeit

Gewinner bei den Qualitätsanforderungen sind unter Berücksichtigung der Finanzkrise vertrauensbildende Tugenden, voran Seriosität, Teamfähigkeit und Kommunikation. Spannend bleibt, ob die Erkenntnisse aus der Finanzkrise zu einem grundsätzlichen Umdenken in der Branche führen oder ob wir es mit einem temporären Phänomen zu tun haben.

13,8 Prozent der Versicherer forderten mehr Ehrlichkeit um das Vertrauen auszubauen. Eine besondere Relevanz macht wird sich dort bemerkbar machen, wo der persönliche Kontakt zu den Kunden besonders wichtig ist.

Fachspezifische Seminare

Erneut dominieren bei den Fortbildungsveranstaltungen die fachspezifischen Seminare. Die Versicherungen bieten ihrem Mitarbeiter eine große Fortbildungs-vielfalt an. Hier scheint sich ein klarer Trend abzuzeichnen. Das Erlangen von mehr Wissen schafft eine größere Verwendungsbreite im Unternehmen.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter www.ausbildungsatlas.com.

Tags: Anti-Fraud-Management, Auszeichnung, Ehrlichkeit, Fortbildung, Fraud in Versicherungen, Kundenzufriedenheit, Produktqualität, Seriösität, Transparenz, Tugenden, Versicherung, Versicherungen mit Service, Zahlungsmoral

Diebstahl - Dienstag, 01.05.2012 14:00

Kompaktlader der Marke Gehl gestohlen

Husum: In der vorletzten Nacht wurde ein Kompaktlader von einem landwirtschaftlichen Gehöft in der Straße Blaue Reihe in 25836 Poppenbüll gestohlen. Es handelt sich um einen kleinen wendigen Lader mit Frontschaufel der Marke Gehl in den Farben weiß-gelb-rot. Für den Abtransport war ein Fahrzeug mit Verlademöglichkeit erforderlich. Eine Dieselhandpumpe der Marke Hornet mit einem gelben Schlauch entwendet. Zeugen, die Hinweise geben können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten die Polizei Garding Tel.: 04862-102310 zu informieren.

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Brand - Dienstag, 01.05.2012 13:06

Vollbrand eines Porsche Cayenne

Am Freitag, 27.04.2012, gegen 22.45 Uhr, wurde ein rosa gefärbter Porsche Cayenne im Bereich des Euro-Industrieparks durch unbekannte Personen in Brand gesetzt. Die Auswertung einer Videoaufzeichnung ergab, dass aus einem fahrenden Auto ein Brandsatz auf den geparkten Porsche geworfen wurde. Das Kennzeichen ist jedoch unbekannt. Der Schaden beträgt ca. 50.000 Euro.

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Gefahren im Internet - Mittwoch, 11.01.2012 23:48

Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" prüfen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" zu überprüfen. Ab sofort ist eine solche Überprüfung mit Hilfe der Webseite www.dns-ok.de ganz einfach möglich. Die Webseite wird gemeinsam von der Deutschen Telekom, dem BSI und dem Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellt. Einfacher Test auf Webseite www.dns-ok.de von Deutscher Telekom, BSI und BKA.

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