Versicherungsbarometer - Sonntag, 11.10.2009 17:10

Dieser konkretisiert sich in der Forderung, dass vor allem die fachliche Qualifikation durch Transparenz (56,2 %), Glaubwürdigkeit (25%) und mehr Verständlichkeit (12,5) zu stärken ist . Rund 10 Prozent sehen einen Bedarf, den Beruf attraktiver zu gestalten. Gefragt nach den konkreten Veränderungen, die die Finanzkrise bewirkt hat, nannten die befragten Ausbildungsverant-wortlichen erwartbar die negativen Auswirkungen auf Image, Vertrauen und Risikobereitschaft der Kunden (36,2%).
Trend in der Ausbildung von Mitarbeitern
Auch hier hat die Versicherungsbranche an Glanz eingebüsst. Die Ausbildungs-verantwortlichen gehen davon aus, dass die Zahl der Bewerber zukünftig weiter abnimmt 57,2 (2008: 52,4%). Ein Grund könnte darin liegen, dass die Versicherungen ihre Ausbildungstüren zum überwiegenden Teil nur noch Abiturienten öffnen.
Neuer Trend in den Qualifikationsanforderungen
Bei den grundsätzlich geforderten Qualifikationen ist ein sich verfestigendes Ergebnis zu 2008 erkennbar. Neben der Fachkompetenz (50 %) ist es vor allem die kommunikative Fähigkeit (39,6), die der Versicherungsmitarbeiter mitbringen sollte.
Kunden gewinnen – mit mehr Ehrlichkeit
Gewinner bei den Qualitätsanforderungen sind unter Berücksichtigung der Finanzkrise vertrauensbildende Tugenden, voran Seriosität, Teamfähigkeit und Kommunikation. Spannend bleibt, ob die Erkenntnisse aus der Finanzkrise zu einem grundsätzlichen Umdenken in der Branche führen oder ob wir es mit einem temporären Phänomen zu tun haben.
13,8 Prozent der Versicherer forderten mehr Ehrlichkeit um das Vertrauen auszubauen. Eine besondere Relevanz macht wird sich dort bemerkbar machen, wo der persönliche Kontakt zu den Kunden besonders wichtig ist.
Fachspezifische Seminare
Erneut dominieren bei den Fortbildungsveranstaltungen die fachspezifischen Seminare. Die Versicherungen bieten ihrem Mitarbeiter eine große Fortbildungs-vielfalt an. Hier scheint sich ein klarer Trend abzuzeichnen. Das Erlangen von mehr Wissen schafft eine größere Verwendungsbreite im Unternehmen.
Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter www.ausbildungsatlas.com.
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