Betrug - Samstag, 20.06.2009 17:41

Betrugsvorwurf nicht erhärtet - Einstellung gegen Auflage

Zwei Männern aus der Wesermarsch und dem Kreis Friesland wurde die Aufmerksamkeit bei der Schadenregulierung zum Verhängnis. Bei einer Rückwärtsfahrt ein Fahrzeugschaden von 5249 Euro verursacht worden sein.

Der Unfallfahrer hatte selbst zu Protokoll gegeben, dass der Unfall nicht solche Folgen gehabt haben könne. Im Gerichtssaal konnte nicht mehr geklärt werden, wer denn nun an diesem Schadenfall partizipieren sollte.

Der Argwohn des Versicherers war goldrichtig, zumal die Werkstatt in der Rechnung auch die Instandsetzung eines Airbags deklarierte, mit dem dieses Fahrzeug gar nicht ausgestattet war. Richter Achim Korte empfahl am 06.01.2009 ein Verfahren gegen die Werkstatt einzuleiten. Das Verfahren gegen die Angeklagten wurde gegen eine geringe Geld-auflage von jeweils 300 Euro eingestellt. Inwieweit der Versicherer auch Kosten zum Regress für seine Mehrarbeit in Rechnung stellt, blieb offen.

Tags: Betrug, Betrugsvorwurf, Geldauflage, manipulierte Verkehrsunfälle, Versicherungsbetrug

Versicherungsbarometer - Montag, 25.07.2011 09:27

Halbzeitbilanz 2011: Schaden- und Unfallversicherer

Die Schaden- und Unfallversicherer blicken zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Der Grund hierfür sind leicht steigende Betragseinnahmen und ein stagnierendes Schadenniveau. Das geht aus einer Hochrechnung für 2011 hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin veröffentlichte. Die Beiträge der Schaden- und Unfallversicherer steigen danach um 2,4 Prozent, die Aufwendungen für Schäden legen gegenüber dem Vorjahr um voraussichtlich 0,2 Prozent zu. Die Schaden-Kostenquote – die sogenannte Combined Ratio – wird in Höhe von 97 Prozent erwartet, das ist allerdings nur ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr.

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Gefahren im Internet - Mittwoch, 11.01.2012 23:48

Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" prüfen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" zu überprüfen. Ab sofort ist eine solche Überprüfung mit Hilfe der Webseite www.dns-ok.de ganz einfach möglich. Die Webseite wird gemeinsam von der Deutschen Telekom, dem BSI und dem Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellt. Einfacher Test auf Webseite www.dns-ok.de von Deutscher Telekom, BSI und BKA.

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Prävention - Freitag, 30.09.2011 07:35

Warnung an Studenten vor betrügerischen Wohnungsvermittlern

Der Beginn des Wintersemesters an den Hochschulen naht - gleichzeitig steigen die Zahlen eines Kriminalitätsphänomens, von dem hauptsächlich junge Studenten betroffen sind. Die jungen Leute fallen auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum Betrügern zum Opfer.

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