Betrug - Donnerstag, 15.10.2009 08:44

Polizisten geschnappt - Verlockungen sind groß

Berlin, Kassel, Augsburg

Die Verlockung einen Versicherungsbetrug zu begehen scheinen groß zu sein.Das vermeintliche Entdeckungsrisiko schätzen die Ordnungshüter als gering ein. Mehrere Ordnungshüter konnten sich in diesem Jahr schon davon überzeugen, dass der allgemein vorhandene Vertrauensvorschuss einen Betrugsexperten der Versicherungswirtschaft nicht davon abhält ein Verfahren in Gang zu bringen. Neben dem Strafverfahren folgen die inneren Ermittlungen. Die Beamten setzen einen krisenfesten Job aufs Spiel. 

Juni 2008 spüren zwei aktive Polizisten (beide 36 Jahre alt) und ein ehemaliger Polizist (40), dass das Vortäuschen von Verkehrsunfällen mit den 35 und 41 Jahre alten Partnerinnen zur Erschleichung von 10.000 Euro Versicherungsgeldern nicht risikolos ist. März 2009 steht erneut ein Berliner Polizist im Fadenkreuz der inneren Ermittler. Der 33-jähriger Polizist ist Berlin wegen provozierter Verkehrsunfälle angeklagt. Der Neuköllner soll arglosen Verkehrsteilnehmer im wahrsten Sinne des Wortes beim Fahrspurwechsel abgeschossen haben. Für die vier gekrückten Fälle wurde er vor zwei Jahren vom Dienst suspendiert. Juli 2009 wird vor dem Amtsgericht Kassel der Prozess geführt gegen einen Ordnungshüter dem die Staatsanwaltschaft eine entscheidende Rolle zumißt in amtlicher Funktion den fingierten Unfall als tatsächlichen zu dokumentieren. Nur so konnten verschiedene Versicherer um 200.000 Euro betrogen werden.

Gestern stand ein 41-jähriger Polizist aus Augsburg vor dem Verwaltungsgericht. Er kam auf die Idee hochwertige Mountainbikes im Wert von 9.000 Euro der Fahrradversicherung zu melden. Tatsächlich waren ihm alte Räder gestohlen worden. Die Chance wollte er ausnutzen. Der Versicherungsmitarbeiter forderte konkrete Nachweise. Diese legte er vor. Er scheute nicht davor eine "gutgläubige" Kollegin zwecks Urkundenfälschung mit hineinzuziehen und einen nachträglichen Kaufvertrag zu erstellen. Richterin Walther machte dem Beamten klar, dass er für den Polizeidienst untragbar wäre. Das Angebot der Personalabteilung selbst zu kündigen hatte der Beamte ausgeschlagen. Den Dienstausweis kann er jetzt abgeben.

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Diebstahl - Sonntag, 04.12.2011 13:56

Profi-Rennrad Trek, Madone 6 (vormals Lance Armstrong) gestohlen

BAMBERG: Ein hochwertiges Profi-Rennrad vom Hersteller TREK in der Farbkombination gelb und schwarz im Wert von rund 14.500 Euro hat ein unbekannter Dieb am Montagmorgen am Bahnhofsplatz entwendet. Für Täterhinweise sind 1.000 € Belohnung ausgesetzt!

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Produktwarnungen - Montag, 17.10.2011 08:00

Überhitzungsgefahr bei SAAB 9-3 und 9-5

Durch eine defekte Verbindung am Motorblock kann unter Umständen die Heizung der Modelle Saab 9-3 und 9-5 überhitzen und einen Brand im Fahrzeug verursachen.

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Gefahren im Internet - Mittwoch, 11.01.2012 23:48

Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" prüfen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" zu überprüfen. Ab sofort ist eine solche Überprüfung mit Hilfe der Webseite www.dns-ok.de ganz einfach möglich. Die Webseite wird gemeinsam von der Deutschen Telekom, dem BSI und dem Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellt. Einfacher Test auf Webseite www.dns-ok.de von Deutscher Telekom, BSI und BKA.

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