Betrug - Samstag, 20.06.2009 17:50

Versicherungsbetrug (Prozess um Müllmänner und Mord)

Anfang 2004 staunte die Frankfurter Polizei nicht schlecht über das Ergebnis einer Abhöraktion im Rotlichtmilieu. Die Polizei war Ohrenzeuge einer Unfallabsprache mit einem Fahrer eines Entsorgungsbetriebes in Wiesbaden. Der Crash wurde mit der Videokamera festgehalten. Polizei und Versicherer begannen mit den Ermittlungen.

Schnell wurde festgestellt, dass hier kein Einzelfall vorlag. 30 weitere Unfälle des Müllentsorgers und 65 Personen, darunter 11 Müllwerker mussten überprüft werden. In der Folge kam es zu Durchsuchungsaktionen die zu einer wahren Prozessflut führten. Einige Beteiligte wurden zu hohen Geldstrafen verurteilt bzw. gingen in Berufung.

Die Polizei verstärkte ihre Ermittlungen in der Wiesbadener Türsteher- und Kickbox-Szene auch in Zusammenhang mit dem groß angelegten Versicherungs-betrug. Im August 2008 kam es vor einer Eisdiele in Rüsselsheim zu einer Schießerei. Einer der der drei getöteten Menschen war einer der Hauptpersonen die an den Crashs auf Bestellung mitwirkte.

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen begann am 26.05.2009 in Darmstadt der Prozess um das Blutbad in Rüsselsheim, welcher voraus-sichtlich im Juli nach 16 angesetzten Verhandlungstagen enden soll.

Tragisch ist, dass bei der Schießerei auch eine unbeteiligte Frau von einer verirrten Kugel getroffen wurde. Ihr Mann ist einer der Nebenkläger.

Die Pläne zum Versicherungsbetrug in dem die Gauner sich das Geld teilen und alle Beteiligten zufrieden und vor allem viel viel reicher wurden, sind schiefgegangen.

Auch für die Müllkutscher hatte die Sache beim Bundesarbeitsgericht (BAG) kein gutes Ende. 4 Müllfahrer wurden aufgrund der Häufigkeit der Unfallbeteiligung gekündigt. Das BAG bestätigte, dass Mitarbeiter in Festanstellung bei erheb-lichen und deutlichen Hinweisen des Verdacht auf eine Straftat gekündigt werden kann (Urteile 2 AZR 724+725/06 sowie „ AZR 1067+1068/06).

Tags: Betrügerbande, Betrug, Crime, Doppelabrechnung, Gerichtsurteile, manipulierte Verkehrsunfälle, Urteile, Urteile zu Versicherungen, Versicherungsbetrug, Versicherungsmissbrauch, Vortäuschen von Straftaten

Brand - Mittwoch, 28.12.2011 21:58

Brand in Tiefgarage - sieben Fahrzeuge stark beschädigt

BAD GRIESBACH.LKRS.ROTTAL-INN: Am Dienstag (27.12.2011) brannten in einer Tiefgarage eines Hotels in der Thermalbadstraße sieben Fahrzeuge zum Teil vollständig aus. Die Ermittler der Kripo Passau gehen von Brandstiftung aus. Es entstand Sachschaden von rund 150.000 Euro.

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Betrug - Samstag, 10.12.2011 18:31

Betrügereien durch Inkassounternehmen - Prävantionshinweis an die Bevölkerung

INGOLSTADT: Seit einiger Zeit versucht ein Inkassounternehmen in ganz Deutschland durch Telefonate oder Postsendungen die jeweiligen Empfänger einzuschüchtern und zur Zahlung unterschiedlicher Geldbeträge zu zwingen. Bundesweit gibt es mehr als 1000 Geschädigte. Auch bei der Kripo Ingolstadt gingen bereits 7 Anzeigen ein. Die unseriöse Firma verschickt Post und versucht zudem per Telefon einen Betrag von rund 100 Euro einzutreiben. Durch ein vermeintliches Telefongespräch, wäre ein Vertrag über die Teilnahme an Gewinnspielen abgeschlossen worden, dessen Kosten nun beglichen werden müssen.

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Produktwarnungen - Montag, 17.10.2011 08:00

Überhitzungsgefahr bei SAAB 9-3 und 9-5

Durch eine defekte Verbindung am Motorblock kann unter Umständen die Heizung der Modelle Saab 9-3 und 9-5 überhitzen und einen Brand im Fahrzeug verursachen.

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