Versicherungen - Donnerstag, 22.10.2009 11:16

Temporäre Signale werden unterschätzt
Die Studie belegt, dass der zyklische Verlauf von Risiken einen verantwortungsbewussten Umgang mit geschäftlichen Risiken erfordert, selbst dann, wenn es sich vermeintlich um eine temporäre Erscheinung im Unternehmen handelt. Kritisch ist, dass in Unternehmen nur die von Krisen direkt betroffenen Personen oder die Fachbereiche die Notwendigkeit sehen, durch langfristiges Risikomanagement vorbeugen zu können.
Zielklarheit fehlt
Häufig fehlt es an einer klaren Analyse der bestehenden Risiken und Strategie zur Risikovorsorge. Bei den Ausführungen zum strategischen und operativen Risikomanagement weist die Studie auf die Bedeutung der Festlegung der Zielkoordinaten zu einer wertorientierten Unternehmenssteuerung hin.
Chancen noch ungenutzt
Die Erfahrungen aus der derzeitigen wirtschaftlichen Krise erfordern, dass das Thema Risikomanagement auf der Tagesordnung jedes Unternehmens stehen muss. Risikobewusstsein muss nicht nur gemanagt, weitergegeben sondern gelebt werden, ohne nur noch ängstlich in die Zukunft zu blicken.
Vertrauensverlust
Die Berichte in denen Kunden- und Vertragsdaten abhandenkommen und über das Internet oder andere Medien in einer Art Wettbewerb veröffentlicht werden, sind schuld daran, dass das Vertrauen der Verbraucher in den hochsensiblen Finanzdienstleistungsbereich nicht gestärkt werden. Wenn Top-Manager vermehrt zu Tätern werden, dann stellt sich berechtigt die Frage, warum vorhandene Sicherheitsmechanismen (Controlling, Compliance, Revision, Datenschutz) offensichtlich versagen bzw. wer ein Interesse daran hat die Prozessphasen des Risikomanagements auszubremsen.
Wirtschaftskriminalität 2009
Die neueste Studie von PriceWaterhouseCoopers (PWC) zur Wirtschaftskriminalität 2009 bestätigt, dass zwei Drittel der Straftaten von Führungskräften begangen werden und zu viele Unternehmen ängstlich und unprofessionell versuchen Risiken zu minimieren, dadurch aber viele sich bietende Chancen verpassen.
Tags: Anti-Fraud-Management, Anti-Money-Laundering, Betrugswelle, Crime, Datenmissbrauch, Fighting Crime, Finanzdelikte, Finanzmarktkrise, IKS, Produktsicherheit, Revision, Risikomanagement, Risikominimierung, Risikoprophylaxe, Sicherheitsgefühl, Sicherheitskreislauf, Sicherheitsmängel, Versicherungen, Versicherungsbarometer, Vorbeugung, Zukunftsforum öffentliche Sicherheit
Weitere Meldungen: Gefahren im Internet
Weitere Meldungen: Urteil der Woche
Crimereport ist ein Nachrichtenportal. Das Kriminal-Magazin stellt aktuelle Informationen für die Versicherungs- und Sicherheitsbranche zur Verfügung. Als Ratgeber- und Themenportal im Bereich der Finanzwirtschaft werden umfassende Analysen, Meinungen und kompakte Themenschwerpunkte mit Hintergrundinformationen zur Verfügung gestellt, die auch für Verbraucher von großem Nutzen sind. Mit seinen Inhalten, Tools und Services orientiert sich Crimereport an den Bedürfnissen der User. Über aktuelle Risiken wird aufgeklärt. Mit dem Datenbanksystem des Nachrichtenportals liefert Crimereport einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung über die Versicherungskriminalität und damit in Zusammenhang stehender Delikte. Verbraucher werden sensibilisiert. In den Kernthemen werden weitere Informationen zur Verfügung gestellt. Der Inhaber war sechs Jahre Leiter der Abteilung Kriminalitäts- und Geldwäschebekämpfung im Gesamtverband d. dt. Versicherungswirtschaft. Zuvor war er 20 Jahre in der Versicherungsbranche in verschiedenen Führungsaufgaben mit Themen der Schadenabwicklung, Betrugsabwehr und des Risikomanagement befasst. Auf die Erfahrung aus über 3.200 Gerichtsverfahren kann zurückgegriffen werden. Den Kunden werden weitere Services zur Verfügung gestellt. Mit einer Mediathek, dem Archiv, der indivduellen Recherche, dem Expertenbranchenbuch und einem Kriminalmagazin werden weitere Hilfestellungen angeboten.