Versicherungen - Donnerstag, 22.10.2009 11:16

Herausforderung - Risikomanagement

Die RSA-Group hat in ihrer neuesten Studie „Rethinking Risks“ ein Bild vom gesamteuropäischen Umgang mit den grundlegenden Prozessphasen des Risikomanagements erstellt. RSA ist davon überzeugt, dass die aktuellen Turbulenzen der Finanzkrise ein Umdenken in der Risikopolitik, Risikoanalyse, Risikobewertung und Risikosteuerung bewirken müssen. Immerhin ist die britische RSA Group (früher Royal & SunAlliance) einer der führenden, international agierenden Versicherungskonzerne. Mit einer rund 300-jährigen Geschichte zählt sie zu den zehn wichtigsten Industrieversicherern in Europa mit weltweit rund 24.000 Mitarbeitern in 135 Ländern und mehr als 20 Millionen Kunden.

Temporäre Signale werden unterschätzt

Die Studie belegt, dass der zyklische Verlauf von Risiken einen verantwortungsbewussten Umgang mit geschäftlichen Risiken erfordert, selbst dann, wenn es sich vermeintlich um eine temporäre Erscheinung im Unternehmen handelt. Kritisch ist, dass in Unternehmen nur die von Krisen direkt betroffenen Personen oder die Fachbereiche die Notwendigkeit sehen, durch langfristiges Risikomanagement vorbeugen zu können.

Zielklarheit fehlt

Häufig fehlt es an einer klaren Analyse der bestehenden Risiken und Strategie zur Risikovorsorge. Bei den Ausführungen zum strategischen und operativen Risikomanagement weist die Studie auf die Bedeutung der Festlegung der Zielkoordinaten zu einer wertorientierten Unternehmenssteuerung hin.

Chancen noch ungenutzt

Die Erfahrungen aus der derzeitigen wirtschaftlichen Krise erfordern, dass das Thema Risikomanagement auf der Tagesordnung jedes Unternehmens stehen muss. Risikobewusstsein muss nicht nur gemanagt, weitergegeben sondern gelebt werden, ohne nur noch ängstlich in die Zukunft zu blicken.

Vertrauensverlust

Die Berichte in denen Kunden- und Vertragsdaten abhandenkommen und über das Internet oder andere Medien in einer Art Wettbewerb veröffentlicht werden, sind schuld daran, dass das Vertrauen der Verbraucher in den hochsensiblen Finanzdienstleistungsbereich nicht gestärkt werden. Wenn Top-Manager vermehrt zu Tätern werden, dann stellt sich berechtigt die Frage, warum vorhandene Sicherheitsmechanismen (Controlling, Compliance, Revision, Datenschutz) offensichtlich versagen bzw. wer ein Interesse daran hat die Prozessphasen des Risikomanagements auszubremsen.

Wirtschaftskriminalität 2009

Die neueste Studie von PriceWaterhouseCoopers (PWC) zur Wirtschaftskriminalität 2009 bestätigt, dass zwei Drittel der Straftaten von Führungskräften begangen werden und zu viele Unternehmen ängstlich und unprofessionell versuchen Risiken zu minimieren, dadurch aber viele sich bietende Chancen verpassen.

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Gefahren im Internet - Montag, 28.06.2010 14:24

Schreckgespenst iPhone 4 - Produktrückruf

Die von Daily Mail berichteten iPhone 4 Rückrufe haben nur in der Welt von Twitter stattgefunden. Tatsächlich gibt es keine Rückruf-Aktion seitens Apple für das neue iPhone 4. Es handelt sich um einen Fake Account bei Twitter.

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Betrug - Mittwoch, 21.07.2010 23:22

33.654 "Blüten" im ersten Halbjahr 2010 beschlagnahmt

Der "falsche Fuffziger" ist die beliebteste Blüte in Europa. Danach kommt der 100-er und der 20 Euro-Schein. Das meiste Falschgeld wurde in diesem Jahr in Schleswig-Holstein sichergestellt.

Die Bundesbank hat im 1. Halbjahr 2010 gegenüber dem 2. Halbjahr 2009 rund 20 Prozent mehr Blüten sichergestellt. Der durch Falschgeld verursachte Schaden hat sich im gleichen Zeitraum von 1,6 auf 1,9 Millionen Euro erhöht.

Damit in Ihrer Geldbörse kein Falschgeld landet, sollten einige Tipps auch im Urlaub beachtet werden:

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Urteil der Woche - Sonntag, 30.05.2010 22:30

Steuersünder - Strafbefreiende Selbstanzeige nur bei Rückkehr zur Steuerehrlichkeit

Mit dem Beschluss in der Strafsache -1 StR 577/09- vom 20.05.2010 hat der Bundesgerichtshof die Anforderungen an die Selbstanzeige bei Steuervergehen erheblich verschärft. Eine strafbefreiende Selbstanzeige ist nur bei Rückkehr zur Steuerehrlichkeit möglich. Werden bei der Selbstanzeige frühere Taten verschwiegen und nur diejenigen Taten offenbart, deren Aufdeckung durch den Fiskus befürchtet werden, dann scheidet eine Strafbefreiung auch aus, wenn die Steuerhinterziehung entdeckt ist.

Das Landgericht München II hatte den Angeklagten wegen Steuerhinterziehung und Betruges in mehreren Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt.

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Crimereport ist ein Nachrichtenportal. Das Kriminal-Magazin stellt aktuelle Informationen für die Versicherungs- und Sicherheitsbranche zur Verfügung. Als Ratgeber- und Themenportal im Bereich der Finanzwirtschaft werden umfassende Analysen, Meinungen und kompakte Themenschwerpunkte mit Hintergrundinformationen zur Verfügung gestellt, die auch für Verbraucher von großem Nutzen sind. Mit seinen Inhalten, Tools und Services orientiert sich Crimereport an den Bedürfnissen der User. Über aktuelle Risiken wird aufgeklärt. Mit dem Datenbanksystem des Nachrichtenportals liefert Crimereport einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung über die Versicherungskriminalität und damit in Zusammenhang stehender Delikte. Verbraucher werden sensibilisiert. In den Kernthemen werden weitere Informationen zur Verfügung gestellt. Der Inhaber war sechs Jahre Leiter der Abteilung Kriminalitäts- und Geldwäschebekämpfung im Gesamtverband d. dt. Versicherungswirtschaft. Zuvor war er 20 Jahre in der Versicherungsbranche in verschiedenen Führungsaufgaben mit Themen der Schadenabwicklung, Betrugsabwehr und des Risikomanagement befasst. Auf die Erfahrung aus über 3.200 Gerichtsverfahren kann zurückgegriffen werden. Den Kunden werden weitere Services zur Verfügung gestellt. Mit einer Mediathek, dem Archiv, der indivduellen Recherche, dem Expertenbranchenbuch und einem Kriminalmagazin werden weitere Hilfestellungen angeboten.

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