Betrug - Samstag, 20.06.2009 17:42

Auch das Versicherungskennzeichen war sozusagen nur geliehen und hörte eigentlich zu einem anderen Zweirad für das auch nur Versicherungsschutz bestanden hätte. Der Trick ist aufgrund der Ermittlungen der Polizei nun aufgeflogen.
Aus dem Missbrauch des Versicherungskennzeichens wurde nun eine Betrugsanzeige.Den Unfall hatten die Jugendlichen zwischenzeitlich über das am Unfall nicht beteiligte, aber versicherte Zweirad zur Regulierung gemeldet. Das ist Versicherungsbetrug. Die Unfallbeteiligte wäre wegen fehlenden Führerschein und eines nicht versicherten Fahrzeuges leer ausgegangen.
Bei Fahrzeugen mit Betriebserlaubnis und fehlender Registrierung bei einer Bundesbehörde, wie z.B. dem Kraftfahrtbundesamt, sollten grundsätzlich alle Daten gesichert werden. Eine amtliche Historie zum berechtigten Halter existiert nicht, sondern nur die Betriebserlaubnis, welche vom Hersteller für das Fahrzeug ausgestellt wird, aber Einträge des Eigners/Halters nicht beinhaltet. Das Dokument sollte fotokopiert oder fotografiert werden. Unter www.gdv-dl.de/mofakennzeichen.html können Sie die Buchstaben-kombination des Nummerschildes eingeben, dann zeigt ein einfaches Suchprogramm den jeweiligen Versicherer an.
Die Versicherer können aber auch telefonisch unter 0180-25026 erfragt werden. Die Datenbank beinhaltet die Buchstabenkombinationen der gültigen Kennzeichen des jeweils aktuellen Verkehrsjahres. Nur so gehen Sie auf Nummer sicher und bleiben trotz des Verzichtes auf die Hinzuziehung der Polizei gewappnet um Ihre Ansprüche geltend zu machen. Sollte feststehen, dass das Fahrzeug nicht versichert war, so bietet sich eine Kontaktaufnahme mit www.verkehrsopferhilfe.de an.
Tags: Betrug, Etikettenschwindel, Regress, Risikominimierung, Versicherungsbetrug, Versicherungskennzeichen, Versicherungsmissbrauch, Zweirad
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