Betrug - Mittwoch, 28.10.2009 07:24
In Hof räumte ein 18-jähriger Fahranfänger ein, dass er den Wildunfall frei erfunden habe. Tatsächlich war er bei der Einstellung am Navi vom rechten Weg abgekommen. Um es echt wirken zu lassen, hatte er sich sogar mit eigenem Blut am Blinker hantiert.
Ein 66-jähriger Pensionär kam gleich mit einem gegerbten Tier und präsentierte der Polizei in Hünxe einen vermeintlichen Wildschaden aus einer Kollision mit einem Reh. Pech, der Polizist kannte sich aus. Er hat die Spuren gesichert. Jetzt stand der Pensionär vor Gericht. Den Strafbefehl von 500 Euro wollte er nicht akzeptieren – jetzt sind daraus 1.000 Euro geworden, denn auch der Versuch ist strafbar.
Zum Vergleich ein echter Wildunfall. Selten kommt ein Reh allein.
Tags: Anti-Fraud-Management, Fighting Crime, Indikatorenlisten, Regress, Versicherungsbetrug, Versicherungsmissbrauch, vorgetäuschter Wildunfall
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