Betrug - Mittwoch, 28.10.2009 12:11

Unfallprovozierer oder Pechvogel

Ein 27-jähriger Krankenpfleger sitzt im Verfahren 22 Js 705/08 auf der Anklagebank im Landgericht Essen. Die XV. Strafkammer verhandelt zu 44 absichtlich verursachten Verkehrsunfällen. Neben dem Unfallfahrer sind auch die Eltern (Vater 60, Mutter 58) angeklagt wegen Beihilfe. In 24 Fällen wurde das Geld der Versicherungen absprachegemäß auf die Konten der Eltern überwiesen.

Die Strafkammer hat bis zum 20.11.2009 die Fortsetzungstermine festgelegt. Der Angeklagte hat die Betrugsabsicht verneint. Im Sitzungssaal räumte er lediglich Fahrfehler ein, welche vielleicht zur Mitverursachung der Unfälle geführt haben könnten. Die 44 Fälle waren erst im Herbst 2008 ans Tageslicht gekommen, weil ein Beamter sich bei der Unfallaufnahme an einen Vorunfall erinnerte. In der Unfallstatistik tauchte der 27-jährige dann mit Unfällen in Bochum, Essen und Dortmund auf. Auch in den Systemen der Versicherer wurden die Ermittler fündig.

44 Unfälle im Tatzeitraum März 2007 bis Januar 2009 beim Spurwechsel und der teilweise Versuch der Abrechnung von Schäden, die nicht aus dem vermeintlichen Unfallgeschehen resultieren, haben nun die Richter zu beurteilen. Der Anklagevorwurf lautet denn auch auf gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und bandenmäßiger Betrug.

Inwieweit der Kläger als Krankenpfleger geeignet ist, steht zum Glück nicht zur Klärung an, aber der Frage der uneingeschränkten Teilnahme am Straßenverkehr ist bei der Vielzahl der Opfer nachzugehen.

In diesem Jahr wurden bei weniger nachgewiesenen Fällen schon mehrfach die Führerscheine eingezogen. Je mehr Fälle der Angeklagte einräumt desto größer ist die Chance der Opfer aus der Verkehrsopferhilfe entschädigt zu werden.

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Gefahren im Internet - Mittwoch, 11.01.2012 23:48

Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" prüfen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" zu überprüfen. Ab sofort ist eine solche Überprüfung mit Hilfe der Webseite www.dns-ok.de ganz einfach möglich. Die Webseite wird gemeinsam von der Deutschen Telekom, dem BSI und dem Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellt. Einfacher Test auf Webseite www.dns-ok.de von Deutscher Telekom, BSI und BKA.

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Betrug - Samstag, 10.12.2011 18:31

Betrügereien durch Inkassounternehmen - Prävantionshinweis an die Bevölkerung

INGOLSTADT: Seit einiger Zeit versucht ein Inkassounternehmen in ganz Deutschland durch Telefonate oder Postsendungen die jeweiligen Empfänger einzuschüchtern und zur Zahlung unterschiedlicher Geldbeträge zu zwingen. Bundesweit gibt es mehr als 1000 Geschädigte. Auch bei der Kripo Ingolstadt gingen bereits 7 Anzeigen ein. Die unseriöse Firma verschickt Post und versucht zudem per Telefon einen Betrag von rund 100 Euro einzutreiben. Durch ein vermeintliches Telefongespräch, wäre ein Vertrag über die Teilnahme an Gewinnspielen abgeschlossen worden, dessen Kosten nun beglichen werden müssen.

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Produktwarnungen - Dienstag, 10.04.2012 07:40

Achtung Verletzungsgefahr: Rasentraktoren sind unter Umständen nicht zu stoppen

Verschiedene Aufsitzmäher unterschiedlicher Hersteller haben dasselbe Problem: ihr defekter Antrieb kann unter Umständen nicht gestoppt werden. Es handelt sich um Rasentraktoren der Marken Husquarna und Briggs &Stratton aus Amerika sowie der Marke Al-Ko aus Deutschland. Unfälle und Schnittverletzungen sind nicht auszuschließen.

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