Betrug - Donnerstag, 29.10.2009 12:22

Prozessauftakt wegen Versicherungsbetrug

Wegen fingierter Verkehrsunfälle ist ein Ehepaar vor dem Landgericht Berlin angeklagt worden. Zahlreiche Unfallmanipulationen sollen auf das Konto des heute 39-jährigen Mannes und seiner 36-jährigen Frau gehen.

Die Anklage umfasst Vorgänge aus Dezember 1998 und März 2001. In den 23 Fällen sollen 170.000 Euro von den Versicherungen abgerechnet worden sein. Ein weiterer Mittäter verbüßt bereits wegen anderer Taten eine langjährige Haftstrafe. Durch diesen Mittäter war die Sache ins Rollen gekommen.

Zum Prozessauftakt hat das Pärchen die Vorwürfe durch die Anwälte nicht bestritten. Für den Fall des Geständnisses bot das Gericht dem Mann eine Haftstrafe von nicht mehr als fünf Jahren an. Der Ehefrau wurde eine Bewährungsstrafe in Aussicht gestellt.

Am 2. November wird der Prozess fortgeführt. Das Pärchen hat nun
Gelegenheit sich mit den Anwälten zu beraten.

Tags: Anti-Fraud-Management, Auto & Verkehr, Betrug, Crime, IKS, Indikatorenlisten, manipulierte Verkehrsunfälle, Urteile, Versicherungsbetrug, Versicherungsmissbrauch

Urteil der Woche - Sonntag, 30.05.2010 22:30

Steuersünder - Strafbefreiende Selbstanzeige nur bei Rückkehr zur Steuerehrlichkeit

Mit dem Beschluss in der Strafsache -1 StR 577/09- vom 20.05.2010 hat der Bundesgerichtshof die Anforderungen an die Selbstanzeige bei Steuervergehen erheblich verschärft. Eine strafbefreiende Selbstanzeige ist nur bei Rückkehr zur Steuerehrlichkeit möglich. Werden bei der Selbstanzeige frühere Taten verschwiegen und nur diejenigen Taten offenbart, deren Aufdeckung durch den Fiskus befürchtet werden, dann scheidet eine Strafbefreiung auch aus, wenn die Steuerhinterziehung entdeckt ist.

Das Landgericht München II hatte den Angeklagten wegen Steuerhinterziehung und Betruges in mehreren Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt.

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Betrug - Mittwoch, 21.07.2010 23:22

33.654 "Blüten" im ersten Halbjahr 2010 beschlagnahmt

Der "falsche Fuffziger" ist die beliebteste Blüte in Europa. Danach kommt der 100-er und der 20 Euro-Schein. Das meiste Falschgeld wurde in diesem Jahr in Schleswig-Holstein sichergestellt.

Die Bundesbank hat im 1. Halbjahr 2010 gegenüber dem 2. Halbjahr 2009 rund 20 Prozent mehr Blüten sichergestellt. Der durch Falschgeld verursachte Schaden hat sich im gleichen Zeitraum von 1,6 auf 1,9 Millionen Euro erhöht.

Damit in Ihrer Geldbörse kein Falschgeld landet, sollten einige Tipps auch im Urlaub beachtet werden:

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Diebstahl - Freitag, 09.07.2010 21:01

Umfangreiches Werkzeug gestohlen

In der Nacht zum Freitag wurden in Löhne drei Fahrzeuge eines Dachdeckerunternehmens an der Lübbecker Str. aufgebrochen. Aus den Fahrzeugen wurde umfangreiches Werkzeug gestohlen. Neben Akku-Bohrhämmern waren auch Bohrschrauber, Hand- und Kettensägen sowie Schlagbohrmaschinen das Ziel der Täter.

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