Betrug - Mittwoch, 04.11.2009 16:43

Vor dem Crash wurden die passenden Fahrzeuge mit geliehenem Geld erworben. In Rheine und Delmenhorst wurden das Fahrzeug angefahren und beschädigt. Mehrere tausend Euro sollten so bei jedem Crash für die Beteiligten rausspringen.
Die Versicherer haben die Sache bemerkt, nicht gezahlt und so kamen die Unfallfahrer auf die Anklagebank.
Nach dem Geständnis verurteilte das Schöffengericht den 27-jährigen Beschaffer der Fahrzeuge für zwei nachgewiesene Bestellunfälle zu einer Freiheitsstrafe von sieben Monaten zur Bewährung verurteilt. Die lange Verfahrensdauer wurde strafmildernd angerechnet. Zusätzlich muss er allerdings noch 100 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.
Alle anderen Angeklagten sind freigesprochen worden, weil z.B. der Unfall in Delmenhorst nicht eindeutig mehr rekonstruiert werden konnte.
Tags: Betrügerbande, manipulierte Verkehrsunfälle, Versicherungsbetrug, Versicherungsmissbrauch
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