Diebstahl - Donnerstag, 05.11.2009 20:17

Trendwende im Teilediebstahl

Das Beschaffungsmanagement der Autoknacker scheint den Auftrag erteilt zu haben sich nach Autoradios, Navigationsgeräten, Xenon-Scheinwerfern nun verstärkt dem Airbag-Diebstahl zu widmen. Je nach Fahrzeugfabrikat kostet ein Airbag im Austausch schnell 1.500-2.000 Euro. Auf den Autoflohmärkten und Internetplattformen werden die gebrauchten Airbag für 150-600 Euro gehandelt.

Die organisierte Kriminalität hat längst erkannt, dass die Fahrzeuge nicht nur im Ganzen, sondern auch der Ersatzteilemarkt im Sinne einer zeitwertgerechten Reparatur interessant ist. Die Anzahl der Kraftfahrtunfälle hat in anderen Ländern zugenommen, so dass auch der Bedarf an billigen, aber qualitativ hochwertigen Originalteilen entsprechend hoch ist.

Nach Focus-Online soll der Gesamtschaden in Hessen bereits über einer Million Euro liegen. In einem Opel-Autohaus nahmen die Diebe gleich 27 Airbags im Wert von 140.000 Euro mit. Im Rhein-Main-Gebiet wurden in diesem Jahr schon 300 Fälle registriert.

Die Ermittler der Polizeibehörden in Düsseldorf und Neuss berichteten auf der heutigen Pressekonferenz, dass sie den Abtransport von 58 Airbags nach einem Raubzug auf der Heerdter Landstraße vereiteln konnten.

EK-Leiter Jürgen Franke und Staatsanwalt Johannes Mocken fahnden unter anderem nach dem polnischen Staatsbürger Mariusz DUDEK, der sich auch gelegentlich hinter den Alias-Personalien Marcin NOWAKOWSKI verbirgt.

Der 37-Jährige steht zumindest im Verdacht, an dem Tatgeschehen zum Nachteil eines Opel-Händlers am 3. November in Düsseldorf-Heerdt beteiligt gewesen zu sein. Ob er auch für die nahezu identischen Taten in 2008 und im Mai 2009 verantwortlich ist, werden die weiteren Ermittlungen zeigen. Bei den Taten war ein geschätzter Schaden von über einer halben Million Euro entstanden.

Hinweise erbittet die Polizei an:

Polizeipräsidium Düsseldorf Jürgensplatz 5-7 40219 Düsseldorf, Fon +49(211)-870-0 oder jede andere Polizeidienststelle.

Tags: Airbag, Auto & Verkehr, Beutezug, Diebesbande, Diebstahl, Diebstahlschutz, Fighting Crime, Kaskoversicherung, organisierte Kriminalität, Rückverfolgbarkeit

Produktwarnungen - Montag, 14.06.2010 11:37

Löschdecken mit Verletzungsrisiken

Bei Kleinbränden sind Löschdecken in Haushalten und Gewerbe ein sinnvoller Schutz. Das Schnellwarnsystem der Europäischen Union (Rapex) meldet allerdings vermehrt Gefahren, die selbst von der Nutzung einer Löschdecke ausgehen können. Die Sicherheitsstandards der einschlägigen europäischen Norm EN 1869 scheinen einige Hersteller nicht zu erfüllen. Vor dem Kauf einer Löschdecke sollte man sich entsprechend informieren, damit einem im Brandfall ein Produkt zur Verfügung steht, das nicht selbst nach wenigen Sekunden in Brand gerät.

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Gefahren im Internet - Montag, 28.06.2010 14:24

Schreckgespenst iPhone 4 - Produktrückruf

Die von Daily Mail berichteten iPhone 4 Rückrufe haben nur in der Welt von Twitter stattgefunden. Tatsächlich gibt es keine Rückruf-Aktion seitens Apple für das neue iPhone 4. Es handelt sich um einen Fake Account bei Twitter.

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Betrug - Mittwoch, 21.07.2010 23:22

33.654 "Blüten" im ersten Halbjahr 2010 beschlagnahmt

Der "falsche Fuffziger" ist die beliebteste Blüte in Europa. Danach kommt der 100-er und der 20 Euro-Schein. Das meiste Falschgeld wurde in diesem Jahr in Schleswig-Holstein sichergestellt.

Die Bundesbank hat im 1. Halbjahr 2010 gegenüber dem 2. Halbjahr 2009 rund 20 Prozent mehr Blüten sichergestellt. Der durch Falschgeld verursachte Schaden hat sich im gleichen Zeitraum von 1,6 auf 1,9 Millionen Euro erhöht.

Damit in Ihrer Geldbörse kein Falschgeld landet, sollten einige Tipps auch im Urlaub beachtet werden:

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